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Verabschiedung Gemeinderatsmitglieder


Abschied aus der Kommunalpolitik

Mit viel Dank und Lob verabschiedet Bürgermeister Kropf sechs Mitglieder des Regnitzlosauer Gemeinderats. Mit Anne Kiefer scheidet die SPD komplett aus.

Von Alina Juravel

Regnitzlosau - Zum letzten Mal haben die Regnitzlosauer Gemeinderäte eine Sitzung in ihrer derzeitigen Besetzung abgehalten. Von nächster Woche an beginnt die neue Amtszeit. Deswegen stand die letzte Tagung am vergangenen Montag im Zeichen des Abschieds: "In den letzten sechs Jahren haben wir viel erreicht", sagte Bürgermeister Hans-Jürgen Kropf.

Der Gemeinderat sei maßgeblich an den positiven Entwicklungen der Gemeinde beteiligt gewesen, die dadurch ihren Standort gestärkt und an Lebensqualität gewonnen habe. Zu den Erfolgen der vergangenen sechs Jahre zählte Kropf unter anderem die Sanierung der Kläranlage, den Bau einer Kinderkrippe, den Ausbau der Waldwege, den Neubau des Feuerwehrgerätehauses und verschiedene Straßenprojekte sowie die Turnhallensanierung. Besonders stolz sei er darauf, dass in Regnitzlosau eine eigene Fachkraft für Jugendarbeit im Gemeindebereich eingestellt werden konnte. "Das ist in ganz Bayern einmalig", erklärte Kropf. Diese und weitere Erfolge habe Regnitzlosau den Gemeinderäten zu verdanken, die ihr Amt stets mit "Leidenschaft und Herzblut" zum Wohle der Bürger ausgeübt haben. Kropf lobte die "vielen einstimmigen Entscheidungen" der letzten Amtsperiode. "Das ist nicht in jedem Gemeinderat selbstverständlich."

Mit einer persönlichen Rede bedankte sich Kropf bei jedem der ausscheidenden Mitglieder. "Mit Monika Jakob scheidet die Dienstälteste des Gemeinderates aus", sagte der Bürgermeister. Jakob von der CSU war seit 1990 im Gemeinderat dabei. "Sie war stets eine überzeugende und faire Wegbegleiterin, die sich mit viel Leidenschaft für die Kommune eingesetzt hat", lobte Kropf.

Reinhard Luding, CSU, verlässt den Gemeinderat nach zwölf Jahren. Der Bürgermeister erzählte, dass Gerechtigkeit für Luding immer eine Herzensangelegenheit gewesen sei. "Sie haben sich mit endlosem Engagement für die Interessen der Bürger eingesetzt", sagte Kropf. Der Ortssprecher von Nentschau, Jürgen Zeeh, verabschiedet sich nach sechs Jahren aus dem Gremium. "Ihr Einsatz für die Gemeinde und Ihre fachliche Erfahrung ist beispielhaft", würdigte ihn der Bürgermeister und dankte auch Manuela Kolbe, Ortssprecherin von Schwesendorf, für ihren unermüdlichen Einsatz. Kolbe, die aus gesundheitlichen Gründen an der Verabschiedung nicht teilnehmen konnte, habe sich immer um die Anliegen der Bürger gekümmert.

Oliver Geyer verabschiedet sich als Ortssprecher von Prex, für ihn geht jedoch die Reise im Gemeinderat weiter. Von kommender Woche an wird er als Gemeinderat seine Arbeit fortführen.

Für Anne Kiefer, SPD, endet dagegen nach eigenen Worten ein "bewegter und verantwortungsvoller Abschnitt im kommunalen Bereich." Da sie nach Thüringen gezogen ist, konnte sie nicht mehr bei der Wahl antreten. "Sie haben Ihre Ansichten stehts mit viel Nachdruck vertreten", sagte Kropf und fand es bedauerlich, dass mit ihr auch die SPD aus dem Gemeinderat ausscheidet. Für die nächsten sechs Jahre wird der Gemeinderat nur aus CSU- und Freie-Wähler-Mitgliedern bestehen.

http://www.frankenpost.de/lokal/hofrehau/rehau/Abschied-aus-der-Kommunalpolitik;art2452,3307439