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Förderverein finanziert Spielgerät

Kein Applaus von der CSU

Zum 50. Geburtstag der Regnitzlosauer Schule gibt sich der Förderverein kämpferisch. Das geplante Spielgerät für den Pausenhof will er nun aus eigener Tasche finanzieren.

Von Ronald Dietel

Regnitzlosau - Den 50. Geburtstag hat am Samstag die Volksschule Regnitzlosau mit Schülern, Lehrern, Eltern, Ehemaligen und vielen Ehrengästen gefeiert. Neben Glückwünschen gab es für Schüler und Lehrer ein besonderes Geschenk: Förderverein und Elternbeirat der Schule überreichten symbolisch das neue knapp 20 000 Euro teure Spielgerät. Demnach fehlen noch 12 Prozent des Kaufpreises. Das restliche Geld soll durch die Bewirtschaftung des anschließenden Schulfestes durch den Elternbeirat eingespielt werden.

Den Scheck überreichten Daniela Luding vom Elternbeirat sowie vom Förderverein Markus Rödel und Beate Künzel. Letztere betonte, dass es ursprünglicher Gedanke gewesen war, das Spielgerät zum Jubiläumsfest einzuweihen. Doch das verzögert sich etwas. Beate Künzel sagte. "Wir hofften eigentlich auf einen Zuschuss der Gemeinde. Bedauerlicherweise hat die Mehrheit des Gemeinderates sich gegen das Spielgerät ausgesprochen, was Eltern und Lehrer für die Kinder ausgesucht hatten." Man lasse sich deshalb nicht unterkriegen und werde das Geschenk mithilfe vieler Unterstützer trotzdem verwirklichen. Darauf applaudierten die Gäste in der bestuhlten Turnhalle. Lediglich die anwesenden Gemeinderäte der CSU, die die Mehrheit stellt, klatschten nicht mit. Unterstützung für das Spielgerät gab es auch durch den Ehrenbürger Theodor Beckstein. Dieser erinnerte beim 18 Jahre dauernden Werdegang der Turnhalle daran, dass der Neubau im Gemeinderat des Jahres 1971 keine Zustimmung fand. Lediglich er und Josef Weiss waren dafür. Erst 1989 wurde die Turnhalle Wirklichkeit. "Eine Turnhalle ist wichtig für sportliche Betätigung." Deshalb überreichte er eine Spende für das Spielgerät. Zuvor hatten die Schüler gemeinsam mit Rektorin Karin Gradel und den Lehrerinnen Sketche über den Wandel der Schule in den fünf Jahrzehnten gezeigt. Dazwischen wurde das Lied "Das Schulhaus von Regnitzlosau" gesungen.

Das Gesehene und Gehörte griffen die Gratulanten in ihren Ansprachen auf. Schulrat Rainer Frank erinnerte daran, dass das neue Schulgebäude vor 50 Jahren mit moderner Form, hellen Zimmern sowie Hallenbad und Turnhalle genau in die Zeit der damaligen Bildungsreform passte. "Hier leisteten Generationen von Lehrern, früher und heute, hervorragende Arbeit", sagte er. Es sei eine gesunde Schule. "Die Schüler sollen durch Bildung in die Lage versetzt werden, ein selbstbestimmtes Leben zu führen." Dabei dürfe auch der Humor nicht zu kurz kommen.

Für Landrat Dr. Oliver Bär sind Schulen wie Regnitzlosau sehr wichtig. "Kaum ein Gebäude prägt Ort und Menschen mehr als die Schule." Schule und Bildung seien im Streben nach Verbesserungen immer dem Wandel unterzogen. Bär sagte: "Egal wie viel technisches Gerät im Unterricht vorhanden ist, entscheidend werden immer Lehrer und Schüler sein." Die Schule biete vielfältige Möglichkeiten, sagte Bürgermeister Hans-Jürgen Kropf. Er betonte aber auch: "Erziehung ist trotzdem weiterhin Angelegenheit der Eltern." 

Quelle:
http://www.frankenpost.de/lokal/hofrehau/rehau/Kein-Applaus-von-der-CSU;art2452,3959589