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30.11.2010: Bürgerversammlung 2010

 

Großes Interesse am Jugendtreff

Erschienen im Ressort Rehau am 30.11.2010 00:00

 

Die Jugendlichen arbeiten eifrig mit, berichtet Bürgermeister Hans-Jürgen Kropf in der Bürgerversammlung. Im Januar findet ein Treffen zum Thema Neugestaltung des Ortskerns statt.

 

Dr. Emil Lehner Bild:

Regnitzlosau -Der geplante Jugendtreff und der Start der städtebaulichen Maßnahmen im Ortskern von Regnitzlosau standen im Mittelpunkt der Bürgerversammlung im Vereinshaus. Beide Projekte sollen im nächsten Jahr angegangen werden.

Ein Arbeitskreis befasst sich laut Bürgermeister Hans-Jürgen Kropf derzeit damit, wie ein Jugendtreff in die Tat umgesetzt werden kann. Ein neu zu gründender Verein soll die Trägerschaft für den Treff übernehmen. Die Jugendlichen, so Kropf, arbeiten jedenfalls eifrig mit, das Interesse sei groß.

In der Jungbürgerversammlung wurde die Idee geboren, die Turnhalle als Treffpunkt für die jungen Leute zu öffnen. Kropf: "Das geht jedoch nicht so einfach." Zumindest für die Wintermonate möchte der Bürgermeister der Jugend deshalb das frühere "Scherzers Haus" als vorübergehende Bleibe anbieten. Mit Pfarrer Rudolf Binding habe er schon darüber gesprochen, sagte Kropf in der Bürgerversammlung.

Langfristig könnte sich der Jugendtreff in einem Container oder Bauwagen niederlassen. "Die jungen Leute sollen ihn selbst gestalten und einrichten."

Als Vorbild, so der Bürgermeister, sollte der Vierschauer Verein "Hiddn-Drubbm" dienen. Seit zehn Jahren sei der Verein ohne großes Aufsehen aktiv und könne sich als Vorzeige-Jugendorganisation sehen lassen. "Laut Kreisjugendring ist die Hiddn-Drubbm ein richtungsweisendes Vorzeigeprojekt."

Rattenfänger unterwegs

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Zum Thema Jugendtreff meldete sich auch Ehrenbürger Theo Beckstein zu Wort. Er begrüßte das Vorhaben, denn: "Die Rattenfänger waren in Regnitzlosau schon unterwegs." Eigentlich sei die Idee, einen solchen Treff zu organisieren, in einer SPD-Versammlung geboren worden. Ein "Bauwagen" - den Begriff hatte Theo Beckstein in einem Artikel in der Frankenpost gelesen - sei etwas zu klein. Der Ehrenbürger empfahl dem Bürgermeister, mit seinem Döhlauer Kollegen Thomas Knauer Kontakt aufzunehmen. In Tauperlitz sei ein Container bereits erfolgreich im Einsatz. "Der Döhlauer Bürgermeister will uns hier Hilfestellung geben."

Hilfe in Sachen Stadtentwicklung verspricht sich Bürgermeister Hans-Jürgen Kropf von Dr. Emil und Christina Lehner. Die beiden Architekten und Stadtplaner aus Weiden wurden von der Gemeinde damit beauftragt, den Regnitzlosauer Ortskern zu untersuchen und zukunftstauglich zu gestalten. Dabei sollen die Regnitzlosauer von Anfang an eingebunden werden. Denn: "Wie es bei Ihnen vor Ort ausschaut, das wissen Sie am allerbesten", sagte Dr. Lehner in der Bürgerversammlung.

Zunächst gehe es darum, eine Bestandsaufnahme zu machen. Es reiche längst nicht mehr aus, den Ort nur optisch zu verändern. "Es muss auch funktionieren und für die Leute zweckmäßig sein." Die Schönheit komme erst an zweiter Stelle. Bei einem ersten Arbeitstreffen im Januar möchten die Stadtplaner mit Bürgern, die an einem Konzept mitarbeiten wollen, ins Gespräch kommen. Rund 20 Bürger sollten es idealerweise sein. Jeder sei eingeladen, mitzumachen.

Auch Bürgermeister Hans-Jürgen Kropf warb für eine zahlreiche Bürgerbeteiligung. "Das ist ein spannender Prozess. Alle können an der Weiterentwicklung unserer Gemeinde mitarbeiten." Interessierte ­auch aus den Regnitzlosauer Ortsteilen - können sich im Rathaus, Zimmer 1, in eine Liste eintragen oder telefonisch anmelden. Bezuschusst wird das Vorhaben mit Geldern des Bundes. "Unheimlich viel Glück" habe die Gemeinde gehabt, so Dr. Lehner, in das Städtebauförderprogramm aufgenommen worden zu sein.

Mehr Geburten

Der Rathauschef hob die hohe Lebensqualität in der Gemeinde hervor. "Junge Familien fühlen sich hier wohl." Dies beweise nicht zuletzt die von 12 auf 21 gestiegene Geburtenzahl. Die Einwohnerzahl hat sich innerhalb der letzten 12 Monate um 26 auf 2486 verringert.

Zwar gingen im Rathaus mehr Bauanträge ein, die Bautätigkeit sei aber zumindest bei Einfamilienhäusern leider nicht gestiegen. "Das ist jedoch nicht nur in Regnitzlosau so." Eine spürbare Verbesserung machte der Bürgermeister auf dem Arbeitsmarkt aus. So gebe es im Gemeindegebiet noch 27 Arbeitslose. Besonders erfreulich sei, dass in Regnitzlosau keine Jugendlichen unter 25 Jahren arbeitslos sind.

Kropf ging auch auf den Brand des Stalls in der Friedrich-Adolf-Soergel-Straße ein. Der Brand habe die Abbruchkosten steigen lassen. Derzeit laufe das Versicherungsverfahren. Er sei allerdings zuversichtlich, "dass wir finanziell mit einem blauen Auge davon kommen." Vieles deute auf eine Brandstiftung hin.

Ein dickes Lob hatte der Bürgermeister für die Mannschaft des Bauhofs übrig. Die "Teerkolonne" habe viele Straßen im gesamten Gemeindebereich saniert.

Zweiter Bauabschnitt

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Auf der Agenda 2011 stehen der zweite Bauabschnitt der Kläranlage sowie die Planungsarbeiten für die Dorferneuerung in Vierschau. Außerdem möchte die Gemeinde laut Kropf das Biogas-Projekt der in Gründung befindlichen Bioenergie GmbH Regnitzlosau begleiten. Ins Leben rufen möchte der Bürgermeister außerdem eine Bürgerstiftung. "Es deutet vieles darauf hin, dass es dazu kommt."

Sehr gut besucht

Mit über 100 Bürgerinnen und Bürgern war die Bürgerversammlung in Regnitzlosau außergewöhnlich gut besucht. Vermutlich lockten auch die aktuellen Vorgänge in Oberprex und die kontrovers geführte Diskussion zum Thema "politischer Extremismus" in der Frankenpost heuer mehr Besucher als üblich in das Vereinshaus. Auf diese Themen ging Bürgermeister Hans-Jürgen Kropf in seiner Rede jedoch nicht ein.

Bild/Author: Alle Rechte vorbehalten.

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