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29.01.2008 Ehrgeizige Pläne

Ressort Rehau

Erschienen am 29.01.2008 00:00

Ehrgeizige Pläne auf allen Seiten

Zielstellung | CSU, SPD und Freie Wählerschaft starten mit zahlreichen Vorhaben in den Wahlkampf

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Ehrgeizige Pläne auf allen Seiten
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Regnitzlosau – Spannend wird die bevorstehende Kommunalwahl am 2. März in Regnitzlosau. Zum einen stellt sich die Frage, wie die Wähler bei der Frage nach dem künftigen Bürgermeister entscheiden. Und die SPD will es schaffen, nach sechs Jahren ohne Mitspracherecht wieder in den Gemeinderat einzuziehen. Umso wichtiger also der Wahlkampf (siehe Infokasten rechts). Die Parteien stellen ihre Eckpunkte vor.

„Bewährtes erhalten, Neues schaffen“ – unter dieses Motto hat der CSU Ortsverband Regnitzlosau nicht nur den Wahlkampf, sondern auch die zukünftige Arbeit gestellt. Mit Bürgermeisterkandidat Fritz Pabel treten die Gemeinderatskandidaten dafür ein, dass „die Lebensqualität in der lebens- und liebenswerten Gemeinde Regnitzlosau erhalten bleibt und die Attraktivität aller Ortsteile gesteigert wird“, schreibt Pabel in einer Pressemitteilung. Dafür wurden allerlei konkrete Punkte zusammengefasst. So steht der Erhalt der Kindertagesstätte und der Grundschule für ihn ebenso auf dem Programm wie die Sicherung des Schulweges für Schüler, die Schulen außerhalb der Gemeinde besuchen.

Vision für ältere Menschen

Eine Vision für ältere Menschen sei die Einrichtung eines „Betreuten Wohnens“. Der Erhalt der Feuerwehren in allen Ortsteilen und die Unterstützung der Vereine, vor allem bei der Jugendarbeit, sind weitere Punkte. Außerdem haben sich die Regnitzlosauer Christdemokraten und Pabel die Neuregelung des Verkehrsflusses an der Sparkassenkreuzung auf die Fahnen geschrieben, „wenn möglich durch einen Kreisverkehr“, heißt es weiter.

Auch die Überprüfung und Lenkung des überörtlichen Verkehrsflusses soll angekurbelt werden. Neue Werbestrategien sollen den Verkauf der bestehenden Wohn- und Geschäftsflächen ermöglichen; wobei speziell im Ortskern leer stehende Gebäude einer Nutzung zugeführt werden sollen. Das Gewerbe will die CSU durch niedrige Gewerbe- und Grundsteuerhebesätze unterstützen, bei Bedarf auch durch die Erschließung neuer Flächen unter Einbezug der günstigen Verkehrsanbindung durch den Autobahnanschluss.

Als „weitere Pflichtaufgaben“ listet Kandidat Fritz Pabel auf: die Sanierung des Regnitzlosauer Straßenverkehrsnetzes, die sinnvolle und kostengünstige Sanierung der Kläranlage sowie die umweltgerechte Sanierung der Gebäude in gemeindlichem Besitz.

Die „Sicherung der vierklassigen Grundschule“ steht auch beim SPD Ortsverein Regnitzlosau ganz oben auf dem Wahlprogramm. Unter Führung von Vorsitzender Anne Kiefer stellt die Partei zwar keinen Bürgermeisterkandidaten, 18 Kandidaten auf der Liste sollen jedoch dafür sorgen, dass die SPD künftig wieder im Gemeinderat vertreten ist.

Die Einrichtung von Ganztagsbetreuungs- und Krippenplätzen will die SPD vorantreiben, ebenso wie die innerörtliche Verkehrsberuhigung. Auch die Förderung der Landschaftspflege und Naturschutzmaßnahmen sind im Kurspaket verankert, wobei nachhaltige Energieversorgung als ein Weg zum Ziel betrachtet wird. Mit dem Vorschlag zur Einrichtung einer organisierten Mitfahrzentrale will die SPD in Regnitzlosau Neuland betreten. Die Sanierung der Gemeindestraßen, der Ausbau der Busanbindung Regnitzlosau/Rehau sowie Ausbau und Förderung regionaler Wirtschaftskreisläufe, der Vereine, die Unterstützung aller karitativen Verbände und die Förderung und Unterstützung von Jugendverbänden stehen ebenfalls auf dem Wahlprogramm der SPD.

„Kompetenz ins Rathaus“ – mit dieser Aussage führt Hans-Jürgen Kropf, der Bürgermeisterkandidat der Freien Wählerschaft Regnitzlosau (FWR), auch gleich auf seine und die Ziele seiner Partei hin. Weil er die Gemeinde als modernen und bürgerfreundlichen Dienstleister weiter voranbringen wolle, nehme er eine ganze Reihe von Schwerpunktthemen in Angriff, teilt Kropf mit. Ihm gehe es darum, die soziale Infrastruktur weiterzuentwickeln – darunter die Themen Kinder, Jugendliche und Senioren, die Ausbildungs- und Arbeitsplatzsituation sowie die örtliche Wirtschaft. Auch soziales Bürgerengagement und Vereinsarbeit wolle er unterstützen.

Infrastruktur verbessern

DSL-Technologie in den Ortsteilen soll die technische Infrastruktur verbessern. Ein Hauptaugenmerk seiner Aktivitäten will Kropf auf das Thema „Ortsentwicklung und Ortsverschönerung“ legen. Hierzu werde er sich für langfristige strategische Konzepte starkmachen, die auch den Einsatz erneuerbarer Energien umfassen. Darüber hinaus wolle er sich um überregionale und für grenzüberschreitende Förderprojekte bemühen. Die Bewältigung der Pflichtaufgaben, wie das Schul- und Feuerwehrwesen, die Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung sowie anstehende Unterhaltungs- und Sanierungsarbeiten an gemeindlichen Einrichtungen und Straßen erforderten zwangsläufig Kreativität und binden Finanzmittel.

Mit all diesen Punkten stehe die Freie Wählerschaft „für eine solide und vorausschauende, gleichzeitig aber auch nachhaltige Haushalts- und Finanzpolitik“. Die FWR hat derzeit fünf Sitze im Gemeinderat. Mit den Gemeinderatskandidaten wolle Kropf diese Größenordnung auf jeden Fall halten. Insgeheim wünsche er sich neben dem eigenen Erfolg bei der Wahl zum Bürgermeister jedoch sechs Sitze im neuen Gremium.