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27.03.2008: Kläranlagenbau

Ressort Rehau

Erschienen am 27.03.2008 00:00

Kläranlage wartet auf Startschuss

Millionenprojekt | Planungen für die Modernisierung der Anlage in der Klötzlamühle sind noch nicht abgeschlossen, Aufträge noch nicht vergeben. Höhe der Mehrbelastung der Einleiter steht ebenfalls nicht fest.

  

RegnitzlosauFür diverse Reaktionen sorgte der Artikel „Mit High-Tech ran ans Abwasser“ (Frankenpost vom 7. März) über die geplante Sanierung der Regnitzlosauer Kläranlage. Während Vertreter der Freien Wähler und der CSU uneins sind über den Stand der Informationspolitik, legt Bürgermeister Gerhardt Schiller wert auf die Tatsache, dass geplant ist, Ende August, Anfang September mit der Modernisierung der Anlage zu beginnen. Geplant, denn fest steht dieser Baubeginn zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht.

„Die Gemeinde hat noch keinerlei Aufträge für irgendwelche Baumaßnahmen vergeben, da die Planungen noch nicht abgeschlossen sind“, betont das Gemeindeoberhaupt. Der Abschluss der Planungen hinsichtlich der Beckengrößen hänge davon ab, ob und welche Vorreinigung der größte gewerbliche Einleiter, das Textilwerk AIW Soergel, selbst schafft. „Die Möglichkeiten werden zurzeit vom Betrieb geprüft“, so Schiller. Es sei jedoch möglich, im Herbst mit der Sanierung der Anlage zu beginnen, die – unabhängig von der angelieferten Schmutzfracht des Textilwerks – auf jeden Fall erneuert werden müsse.

Dazu zählen nach Angaben des Bürgermeisters die Sanierung des Einlaufpumpwerkes und des Rechenhauses. Weil jedoch auch dazu noch keine konkreten Planungen vorliegen, seien noch keine Aufträge vergeben worden. Schiller betont: „Darüber muss der Gemeinderat entscheiden, allerdings erst, wenn alle Planungen abgeschlossen sind.“

Schiller weist darauf hin, dass der Gemeinderat bis jetzt auch noch keine Entscheidung zur Finanzierung der Baumaßnahmen getroffen habe. Dementsprechend sei noch nicht klar, ob die Hausbesitzer über „Verbesserungsbeiträge“ zur Kasse gebeten werden oder die die Finanzierung des Millionenprojektes über eine Gebührenerhöhung erfolgen wird. „Die Tendenz im Gemeinderat geht, so viel kann heute gesagt werden, in Richtung Finanzierung über Gebühren“, so Schiller. Davon nicht betroffen seien Gemeindeteile, die nicht an die Kläranlage angeschlossen sind und ihr Abwasser über Kleinkläranlagen reinigen.

Welche finanziellen Belastungen genau auf die Bürger zukommen, lässt sich laut Schiller noch nicht sagen. R.D.