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19.03.2008: CSU-Vorstandsrücktritt?

Ressort Rehau

Erschienen am 19.03.2008 00:00

 

Vorstands-Rücktritt nach CSU-Wahlschlappe ?

Gerüchteküche | In Regnitzlosau wird heiß über die Konsequenzen aus der Bürgermeisterwahl debattiert

Regnitzlosau – Nach der Wahlschlappe, welche die CSU Regnitzlosau mit ihrem Bürgermeisterkandidat Fritz Pabel einstecken musste, kocht in der 2600-Seelen-Gemeinde die Gerüchteküche. Zur Erinnerung: Hans-Jürgen Kropf (Liste der Freien Wähler) hatte 1037 Stimmen auf sich vereint und Mitbewerber Fritz Pabel (562 Stimmen) damit weit abgeschlagen hinter sich gelassen. Vom Rücktritt Pabels als Leiter der Laienspielgruppe und Heinrich Köhlers als Chef des CSU Ortsverbandes wird unter der Hand ebenso gesprochen wie von Differenzen, Streitereien und gar völligem Zerwürfnis zwischen dem CSU-Vorstand und den Mitgliedern der Frauen-Union Regnitzlosau.

Letzteres soll sich bereits während des Wahlkampfes entwickelt haben, was den überraschenden haushohen Sieg von Hans-Jürgen Kropf und der Freien Wähler in der als „schwarze Hochburg“ bekannten Gemeinde erklären könnte.

„Keine Differenzen!“

Diese Vermutungen entkräftet Eleonore Richter, die Vorsitzende der Frauen-Union, mit deutlichen Worten: „Da ist nichts dran!“ Sie habe keine Differenzen mit Heinrich Köhler oder dem CSU-Vorstand. „Frauen-Union, Junge Union und CSU bilden in Regnitzlosau eine Einheit“, betont sie. Diese Einheit werde weiterhin zusammenstehen und auch den nächsten Wahlkampf gemeinsam vorbereiten.

„Nichts dran“ ist laut Fritz Pabel auch an dem Gerücht, er werde die Leitung der Laienspielgruppe abgeben. „Das wird weiterhin meine Aufgabe sein“, lautet sein Kommentar.

Ins Schwarze treffen offenbar nur Vermutungen über den bevorstehenden Rücktritt von Heinrich Köhler als Vorsitzender des CSU-Ortsverbandes. Auf Anfrage unserer Zeitung widersprach er am Montag entsprechenden Gerüchten nicht und verwies statt dessen auf eine Vorstandssitzung am Karfreitag.

„Keine Aussage“ gab es dazu von Bürgermeister Gerhardt Schiller. „Ich habe davon gehört, aber wir müssen mit Heinrich Köhler erstmal darüber sprechen“, so Schiller.

Ein brisantes Detail der Entwicklungen dürfte die Tatsache sein, dass sich der neue Bürgermeister Hans-Jürgen Kropf, parteifrei, vor der Wahl auch bei der CSU über eine Kandidatur auf deren Liste erkundigt hatte.

Klares Eigentor ?

Mit der Absage an Kropf (der daraufhin für die Freien Wähler kandidierte) und der Aufstellung Pabels hat sich die CSU Regnitzlosau, so wird geunkt, ein klares Eigentor geschossen. Denn wäre sie mit Kropf ins Rennen gegangen, hätte es wahrscheinlich nicht einmal einen Gegenkandidaten gegeben . . . glas