Seiteninterne Navigation

Freie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband Bayern

Navigation

 

Aktuelles

FWR-Pressenotiz: Neu!

Rehauer Tagblatt: Neu!

Blickpunkt: Neu!

Jugendarbeit

Informationen

Kein Platz

für Nazis

Ortsverschönerung

Konzept

Seiteninhalt

17.12.2008: Nachrücker im Gemeinderat

 

Erschienen am 17.12.2008 00:00

„Was im Wahlkampf war, muss vorbei sein“

Nachrücker | Freie-Wähler-Gründer Werner Schnabel tritt ab Januar die Nachfolge von Dr. Martina Brosig an.

Regnitzlosau – Werner Schnabel von den Freien Wählern tritt ab Januar als Listennachfolger für Dr. Martina Brosig in den Gemeinderat Regnitzlosau ein. Der 65-jährige Ehrenvorsitzende hatte die Freien Wähler Regnitzlosau (FWR) 1972 gegründet und war schon einmal fast 25 Jahre lang im Gemeinderat vertreten, darunter lange Zeit als Fraktionvorsitzender. 1990 ging er als Gründungskanzler an die sächsische Beamten-FH in Meißen – und damit weg aus Regnitzlosau. Wir sprachen mit ihm über die Gründe für seine Rückkehr.

Herr Schnabel, nach 18-jähriger Pause treten Sie wieder ein Gemeinderatsmandat an. Warum?

Eigentlich war es nicht mein Bestreben, wieder in den Gemeinderat zu kommen. Bei der letzten Kommunalwahl bin ich aber vom Ehrenvorsitzenden zum Aktivisten geworden, um unseren Kandidaten und jetzigen Bürgermeister Hans-Jürgen Kropf zu unterstützen. Das hat wieder Appetit auf mehr gemacht.

Ihr Engagement hat sich gelohnt, Hans-Jürgen Kropf ist mit einer großen Mehrheit gewählt worden . . .

Er ist wie für den Job geschaffen, ein Streiter für Qualität in der Verwaltung. So gelingt es, dass sich Regnitzlosau vom Geist her erneuert.

Was sind Ihre Ziele im Gemeinderat?

Ich strebe die Bündelung der positiven aktiven Kräfte im Gremium an und möchte auch all diejenigen mit einbinden, die sich darüberhinaus engagieren. Wir können es uns nicht leisten, solche Ressourcen brach liegen zu lassen.

Es ist kein Geheimnis, dass die CSU Regnitzlosau den Wahlkampf mit harten Bandagen geführt hat. Ist das ein Problem für die Kräftebündelung?

Alles was war, muss vorbei sein. Wenn wir weiterkommen wollen, müssen wir über die Fraktionsgrenzen hinaus zusammenarbeiten. Der Gemeinderat muss ein starkes Team sein. Sachfragen sollten immer im Vordergrund stehen.

Worin sehen Sie Ihre Rolle?

Ich bin mit 65 Jahren alt genug, um Abstand vom Streiten zu halten. Ich setzte auf die Mehrgenerationengesellschaft, allen voran die Jugend. Meine Rolle ist die des Moderators.

Wie soll das aussehen?

Transparenz und Beteiligung ist wichtig. Das gilt für die Arbeit im Gemeinderat wie auch in anderen Bereichen. Jeder in der Gemeinde soll sich an der Gestaltung der Zukunft beteiligen dürfen.

Waren die von den Freien Wählern ins Leben gerufenen Arbeitskreise dafür ein erster Schritt?

Definitiv. Die Arbeitskreise Schulweg, Kultur und Ehrenamt sowie Ortsentwicklung, -verschönerung und Gestaltung funktionieren gut, und ich hoffe, dass sie größer werden. Schließlich gibt es in jeder Fraktion helle Köpfe, die etwas bewegen können.

Haben Sie mit den Arbeitskreisen schon Erfolge erzielt?

Da ist vor allem die Änderung des Schulbussystems zu nennen. Es konnte nicht sein, dass Schüler aus Vierschau um sechs Uhr aufstehen, um dann später in Regnitzlosau eine halbe Stunde lang auf den Schulbus zu warten. Wenn der Staat nichts tut, dann muss die Gemeinde etwas unternehmen.

Man hört, dass Sie als neuer Fraktionsvorsitzender gehandelt werden . . .

Das macht zurzeit Evi Schön. Es war abgesprochen, dass ich den Vorsitz wieder übernehme, wenn ich ins Gremium zurückkehre. Das ist mir aber gar nicht so wichtig. Ich will Hans-Jürgen Kropf als Integrationsfigur unterstützen.

Das Gespräch führte Ronald Dietel

 

Eingefügt aus <http://www.frankenpost.de/nachrichten/hofrehau/rehau/art2452,942292>