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13.08.2009: Fragebogenaktion Nahwärmenetz

Ressort Rehau

Erschienen am 13.08.2009 00:00

Fragebogen-Aktion soll Klarheit schaffen

Regnitzlosau - Nutzung erneuerbarer Energien durch den Bau einer Hackschnitzelheizanlage und Erschließung eines Nahwärmenetzes für die Gemeinde Regnitzlosau: Diese Themen haben jüngst im Mittelpunkt eines Vortrages gestanden, den Wolfgang Degelmann, Geschäftsführer der Hofer Kreisgruppe des Bundes Naturschutz, in Regnitzlosau gehalten hat. Der Einladung von Bürgermeister Hans-Jürgen Kropf waren laut einer Mitteilung neben Gemeinderäten und Kirchenvorständen auch interessierte Bürger gefolgt.

Kropf hatte nicht ohne Grund eingeladen. Immerhin stünde die Heizungssanierung der Kirche an, und in diesem Zusammenhang sei eine Hackschnitzelheizanlage für den Gemeindebereich mit Erschließung eines Nahwärmenetzes eine Überlegung wert. Nicht zuletzt auch wegen der ständig steigenden Preise für Gas, Heizöl und Strom.

Vorteile erläutert

Degelmann erläuterte anhand bereits verwirklichter dezentraler Versorgungskonzepte die Vorteile solcher Lösungen. Die von ihm genannten Zahlen ließen aufhorchen: So geben die Regnitzlosauer laut Degelmann für ihren jährlichen Wärme-, Strom- und Treibstoffbedarf 8,5 Millionen Euro aus. Ein Großteil dieses Geldes könne bei dezentralen Lösungen in der Region bleiben. So komme eine vergleichbare Gemeinde mit einem eigenen durch Hackschnitzelheizung betriebenen Nahwärmenetz auf Hausanschlusskosten von etwa 5000 Euro und auf einen Wärmepreis von 7,5 Cent pro Kilowattstunde aus.

Eine Hackschnitzelheizanlage könne von Regnitzlosauer Firmen gebaut und betrieben werden. "Die Entscheidung über den Wärmepreis würde vor Ort getroffen und man wäre unabhängig von globalen Energielieferanten und von Preisspekulationen", warb der Referent für eine solche Lösung. Durch die Nachfrage nach Energieträgern wie Holz könnten sich die Landwirte ein weiteres Standbein aufbauen.

Ein Bürger berief sich auf eine Aussage des Bundestagsabgeordneten Dr. Hans-Peter Friedrich, der es für ein Unding halte, dass Hackschnitzel aus Hochfranken zur Verwertung bis nach Österreich gekarrt werden. Friedrich fordere Kommunen, Stadtwerke und private Investoren auf, Wertschöpfung in Hochfranken zu betreiben.

Laut Mitteilung kamen die Teilnehmer des Infoabends nach einer angeregten Diskussion überein, eine unabhängigere regionale Energieversorgung anzustreben. Um die Wirtschaftlichkeit zu prüfen, soll das Interesse und der Bedarf der Regnitzlosauer Hauseigentümer ermittelt werden. Der Bürgermeister kündigte an, Fragebögen an alle Haushalte im Gemeindebereich zu verschicken. Darin sollen Daten zu den Gebäuden, zum Strombedarf, Heizungsbestand, der Warmwasserbereitung und zu einer möglichen Beteiligung an einer Nahwärmeversorgung abgefragt werden.

 

Eingefügt aus <http://www.frankenpost.de/nachrichten/hofrehau/rehau/art2452,1067085>