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11.12.2010: Bürgerstiftung Regnitzlosau

Bürgerstiftung profitiert von Windenergie

Erschienen im Ressort Rehau am 11.12.2010 00:00

 

Regnitzlosau -Der Gemeinderat segnet die Gründung der "Bürgerstiftung Regnitzlosau" ab. Das Einlagekapital von 50 000 Euro stiften die vier großen Windparkbetreiber der Gemeinde: 25 000 Euro, zwei Mal 10 000 Euro und 5000 Euro. Bürgermeister Hans-Jürgen Kropf nannte diese Zustiftung eine "Verbundenheit der Investoren mit der Bevölkerung Regnitzlosaus". Er lobte: "Es wird nicht nur mit der Windenergie Geld verdient, sondern die Bevölkerung wird daran beteiligt." Bei den Verhandlungen mit den Betreibern seien diese bereit gewesen, die gewaltigen Einschnitte ins Gemeindegebiet entsprechend zu honorieren.

Die Zustimmung erfolgte fraktionsübergreifend einmütig, positiv waren die Stellungnahmen. Stellvertretend für alle brachte es Werner Schnabel, Freie Wähler Regnitzlosau, auf den Punkt. Er sagte: "Jugend, Sport und Kultur bieten bei uns genügend Ansatzpunkte für die Verwendung der Ausschüttungen."

Zuvor hatte Bürgermeister Kropf für die Gründung geworben. "Mit unserer Bürgerstiftung bieten wir Menschen in unserer Gemeinde die Möglichkeit für steuerbegünstigte Stiftungen." Das Einlagekapital sei ein "ewiger Wert". Die Erträge können dauerhaft zum Wohl der Gemeinde eingesetzt werden.

Zuhause sein wird die "Bürgerstiftung Regnitzlosau" unter dem Dach der Stiftergemeinschaft Sparkasse Hochfranken. Diese kümmert sich um Betreuung und laufende Geschäfte, sodass die Gemeinde nur einen geringen Verwaltungsaufwand hat: einmalig 270 Euro und dann jährlich 250 Euro. Um weitere Einlagen wird mit Flyern geworben.

Die aus der Anlage der 50 000 Euro erzielten Erträge werden einmal im Jahr dem gemeindlichen Konto gut geschrieben. Zustiftungen müssen mindestens 200 Euro betragen; Beträge darunter gelten rechtlich als Spenden. Bürgerstiftungen in der Stiftergemeinschaft gibt es bereits in Selb, Wunsiedel, Schwarzenbach/Saale und Kirchenlamitz. Dies veranlasste Kropf zum Hinweis auf das Regnitzlosauer Alleinstellungsmerkmal: die 50 000 Euro. Der Bürgermeister sagte: "Andere Kommunen werben darum, Stiftungskapital anzusammeln, wir besitzen das schon."

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