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11.09.2008: Straßensanierung

Ressort Rehau

Erschienen am 13.09.2008 00:00

50 000 Euro für dringendste Straßensanierungen

Fortschreibungsliste | Insgesamt 28 Straßenabschnitte im Gemeindegebiet Regnitzlosau sind zum Herrichten.

RegnitzlosauMit einer Fortschreibungsliste will Bürgermeister Hans-Jürgen Kropf die vielerorts notwendig gewordene Straßensanierungen angehen. 28 Punkte, sprich einzelne Straßenabschnitte, umfasst das Papier. Diese hatte Gemeinderat Reinhard Luding, CSU, in seiner Eigenschaft als Kanal- und Straßenbauer begutachtet. Insgesamt sind für alle 28 Vorhaben Schätzkosten in Höhe von 500 000 Euro veranschlagt.

Mehr als eine Stunde lang beschäftigte sich der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung damit. Am Ende kamen neun verschiedene Punkte zusammen, für die „unmittelbarer Handlungsbedarf“ (Originalton Kropf) besteht – also noch in diesem Jahr repariert werden müssen. Stattliche 50 000 Euro wird dazu die Gemeinde hinblättern. In Regnitzlosau stand die Birkenstraße im Blickpunkt. Im Verlauf zwischen Hofer Straßen und Gartenstraße wären Straßenoberfläche, Randsteine und Gehwege zu sanieren. Die Kosten belaufen sich auf 33 000 Euro.

Gesamtvolumen 500 000 Euro

Bei Vollzug dieser Maßnahme kommt die Straßenausbaubeitragssatzung zum Tragen, so Kropf. Alle Anlieger der Birkenstraße sind dann mit 65 Prozent der Kosten dabei, da es sich um „eine neue Trag- oder Deckschicht auf nicht unbedeutender Länge“ handelt.

Tatsächlich saniert wird die Birkenstraße im Kurvenbereich beim Anwesen Kunz – eine für den Anlieger kostenfreie Unterhalts- und Instandsetzungsmaßnahme. „Starke Aufbrüche in der Fahrbahn schaffen dem Winterdienst Probleme“.

Im Ortsteil Haag sind drei Bereiche dran: Die Kurve bei den Anwesen Wendel und Püttner, die Auskreuzung Sörgel bis zur Kreisstraße und die Kurve bei den Anwesen Rödel und Dimmling. Das Gremium verständigte sich darauf, alle Maßnahmen in einem Zug durchzuführen. Zuvor hatte Reinhard Luding argumentiert: „Haag ist einer der schlechtesten Stellen.“ 19 000 Euro sind dafür veranschlagt, von denen allerdings haushaltstechnisch 4000 Euro aus dem Jahr 2007 übernommen werden können.

In Nentschau wird an der Brücke zum Mühlgraben eine Absetzung für 500 Euro asphaltiert. In Vierschau wird am ehemaligen Schulhaus ein Keil angeteert, wofür weitere 1000 Euro fällig sind. Weitere dieser „dringendsten Sanierungsmaßnahmen“ sind die Verfüllung der großen Schlaglöcher in Weinzlitz und Unterhammer.

Die Arbeiten dafür wird die Firma Luding, Trogenau, übernehmen. Deren Chef, Reinhard Luding, war deshalb von der Abstimmung als Betroffener ausgenommen.

Draisendorf 2009 dran

Für kommendes Jahr sind dann weitere Abschnitte zur Sanierung vorgesehen. Dazu zählen die Schulstraße vom Pfarrhaus bis zur ehemaligen Schule. Für die Nentschauer Straße muss ein Gesamtkonzept erstellt werden. Auch der zur Hauptzufahrtsstraße gewordene Flurweg nach Trogenau, ab der Staatsstraße bis zum Anwesen Hofmann, steht auf der Liste.

Der größte Brocken für das kommende Jahr steht jedoch mit der Ortsdurchfahrt Draisendorf an. Nach Aussage von Bürgermeister Hans-Jürgen Kropf sind hierfür 78 000 Euro veranschlagt. Bei den Gemeindeverbindungsstraßen Förtschenbach-Nentschau, Vierschau-Weinzlitz und Regnitzlosau-Raitschin sollen die Risse vergossen werden. Auf Anregung von Gerhardt Schiller, CSU, soll versucht werden, diese Arbeiten über den Landkreis auszuschreiben.

Wie sich zur Sitzung andeutet, wird bei einigen Maßnahme die Straßenausbaubeitragssatzung zur Anwendung kommen. In diesem Falle werden die Anlieger prozentual an den Kosten beteiligt. R. D.