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07.04.2012: Regnitzlosau will Flagge zeigen

 http://www.frankenpost.de/lokal/hofrehau/hof-land/Regnitzlosau-will-Flagge-zeigen;art2438,1957550

Rechtsextremisten haben für den heutigen Samstag eine Kundgebung angekündigt. Der Landrat, die Gemeinde und Initiativen für Demokratie rufen für 14 Uhr zur Mahnwache auf.

 

Regnitzlosau - Die Neonazis marschieren schon wieder auf: Für den heutigen Samstag haben sie eine Kundgebung in Regnitzlosau angemeldet. Initiator ist wieder das "Freie Netz Süd" - die gleiche Gruppierung, die erst am vergangenen Wochenende in Hof aufmarschiert ist.

Die Gemeinde Regnitzlosau und das Landratsamt organisieren eine Gegenveranstaltung. Treffpunkt zur Mahnwache ist um 14 Uhr an der Sparkasse in Regnitzlosau, wie Landrat Bernd Hering mitteilt. "Ich hoffe, dass viele Demokraten kommen und zeigen, dass wir den braunen Mob nicht wollen", sagte Hering im Gespräch mit der Frankenpost.

Wie Hering erklärt, bekam er den Eilantrag zur Anmeldung der Neonazi-Kundgebung in Regnitzlosau am Donnerstagmorgen auf den Tisch. Es ist die Rede von 30 Teilnehmern, die sich von 15 bis 17 Uhr am Postplatz mit Transparenten, Fahnen und Lautsprecherwagen zu einer Kundgebung versammeln wollen.

Dass die Wahl der Extremisten nun auf Regnitzlosau gefallen ist, könnte einen einfachen Grund haben: In Oberprex, einem kleinen Ortsteil der Gemeinde, haben sich die Neonazis in einem Privathaus eingenistet - die Frankenpost berichtete mehrfach. Hering verweist in diesem Zusammenhang auf die "Oberprexer Erklärung"; vor rund zwei Wochen haben verschiedene Initiativen und Behörden am Runden Tisch in Regnitzlosau einen Schulterschluss gegen Rechts geschlossen.

Die Gemeinde Regnitzlosau ruft ebenfalls zur Mahnwache auf: "Rechtsradikales Gedankengut ist unmenschlich und unchristlich. Rechtsradikale Extremisten wenden sich aktiv gegen Werte der Demokratie, des Pluralismus und der Nächstenliebe", heißt es in einer Mitteilung, die von der Gemeinde und der "Initiative für Demokratie" gemeinsam veröffentlicht wurde. Die Vorstellungen von Rechtsextremisten widersprächen allem, "wofür wir in unserer Gesellschaft stehen und wofür wir eintreten. Mit populistischen Parolen, Lügen und Halbwahrheiten versuchen sie gezielt, die Bevölkerung zu täuschen, und schrecken bei ihren menschenfeindlichen Aktivitäten oft auch nicht vor Gewalt zurück. Dies kann und darf nicht einfach so hingenommen werden." Weiter heißt es in dem Aufruf: "In unserem Land und in unserer Gemeinde liegt es auch an uns selbst, für die Werte unserer Gesellschaft einzutreten und diese friedlich zu verteidigen. Rechtsradikales Gedankengut wird von uns nicht toleriert, und Menschen mit dieser Gesinnung sind in unserer Gemeinde nicht willkommen. Wir wollen deshalb ein deutliches Zeichen gegen Rechtsradikalismus und für die Demokratie setzen."

Auch mit der "stationären Kundgebung" in Regnitzlosau werde es den Rechtsextremen nicht gelingen, die Bürger zu beeindrucken. Die Gemeinde und die Initiative bitten: "Kommen Sie am Samstag um 14 Uhr zum Parkplatz bei der Sparkasse in Regnitzlosau und lassen Sie uns im Rahmen einer Mahnwache zusammen friedlich eintreten für Freiheit und Toleranz, um so ein deutliches Zeichen gegen Rechtsextremismus zu setzen."

Die Nachricht über die geplante Neonazi-Kundgebung in Regnitzlosau wird auf der Facebook-Seite der Frankenpost sowie auf der Frankenpost-Homepage diskutiert. Einige Kommentatoren empfehlen, die rechte Kundgebung zu ignorieren; über Gegendemonstrationen werde den Rechten eine Aufmerksamkeit zuteil, die sie nicht verdient hätten. Andere Kommentatoren kündigen an, die Gegendemonstration zu unterstützen: "Ihr seid nicht allein", wendet sich ein User an die Regnitzlosauer: "Wenn Ihr Flagge zeigt, habt Ihr Unterstützung von außen." red

Wir wollen den braunen Mob nicht

Landrat Bernd Hering

 

Neuer Sitzungstermin

Die Gemeinde Regnitzlosau verschiebt die ursprünglich für kommenden Dienstag geplante Gemeinderatssitzung um eine Woche. Den Hintergrund erklärt Bürgermeister Hans-Jürgen Kropf: Die kurzfristig angekündigte Neonazi-Demonstration am heutigen Samstag hat in den vergangenen Tagen die Arbeitskräfte der Gemeindeverwaltung gebunden, sie konnte die Gemeinderatssitzung nicht im erforderlichen Maße vorbereiten. Die Sitzung, in der es um den Haushalt 2012 geht, findet nun am Dienstag, 17. April, 19.30 Uhr, im Sitzungssaal des Rathauses statt.

 

Problem in Oberkotzau?

"Rechtsextreme in Oberfranken: Auch ein Problem in Oberkotzau?" Unter diesem Titel laden die Oberkotzauer Jusos für Freitag, 13. April, 19 Uhr, in die Gaststätte Schloßstuben, Kirchstraße 6, ein. Referent ist Oliver Jauernig, Experte in Sachen Rechtsextremismus in Oberfranken. "Auch in Hochfranken haben sich die Rechtsextremisten in den vergangenen Jahren Strukturen geschaffen", heißt es in einer Ankündigung. Die Frage sei, "wie mit diesen Situationen umgehen: Was können wir vor Ort gegen diesen braunen Umtrieb unternehmen?"

 

Hier der Link zum Video der Zündfunk-Radiosendung:

http://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/zuendfunk/langstrecke_neonzais100.html

Hier der Link zum Podcast:

http://www.br-online.de/podcast/mp3-download/bayern2/mp3-download-podcast-zuendfunk-langstrecke.shtml

Siehe auch Rehauer Tagblatt (hier klicken)