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02.05.2008: Schiller als Glücksfall

 

Ressort Rehau

Erschienen am 02.05.2008 00:00

 

Schiller als Glücksfall für Regnitzlosau gewürdigt

Verabschiedung | Neben dem Bürgermeister scheiden drei Ortssprecher und vier Gemeinderäte aus

 

Regnitzlosau – Bei einer zusätzlichen Gemeinderatssitzung wurden jetzt die scheidenden Gremiumsmitglieder offiziell verabschiedet. Neben Bürgermeister Gerhardt Schiller und vier Gemeinderäten Siegfried Habicht, Werner Hoffmann, Max Künzel und Hans-Jürgen Kropf waren es auch die drei Ortssprecher Edgar Rogler, Adolf Schleicher und Hans Schleicher.

In seiner letzten Amtshandlung sprach Gerhardt Schiller von großen Verdiensten aller aus dem Amt Scheidenden. „Es ist in den vergangenen sechs Jahren gemeinsam gelungen, trotz der großen und kleinen kommunalen Probleme, gleichermaßen den Zusammenhalt in der Gemeinde zu fördern und daneben die individuelle Vielfalt und liebenswerten Besonderheiten von Gemeinde und Ortsteilen nicht zu vernachlässigen“, sagte er. Mit dem vor geraumer Zeit einsetzenden Konjunkturrückgang sei es notwendig geworden, in allen Bereichen „voll auf die Bremse“ zu treten. Dementsprechend sei das, was man sich eigentlich vorgenommen hatte, nicht in vollem Umfang umzusetzen gewesen. „Es war richtig, Zurückhaltung zu üben, sonst wären eine höhere Verschuldung und steigende Gebühren sowie Abgaben die Folge gewesen.“ Das Arbeits- und Diskussionsklima im Gremium bezeichnete Schiller trotz dieser Vorgaben in den letzten Jahren „sachlich und konstruktiv“.

Schiller dankte jedem einzelnen Ausscheider mit der Würdigung des persönlichen Werdegangs, Urkunde und Erinnerungsgeschenk. Er erinnerte daran, dass ein kommunales Ehrenamt keinen materiellen Vorteil bringe, sondern eher das Gegenteil. Er sagte: „Was du nicht mit Geld bezahlen kannst, bezahle wenigstens mit Dank.“

Und solchen Dank konnte auch Gerhardt Schiller selbst in Empfang nehmen. Zweiter Bürgermeister Wolfgang Hopperdietzel würdigte dessen 18-jähriges Schaffen als erster Mann der Gemeinde Regnitzlosau. Gerhardt Schiller habe sich mit seiner ganzen Kraft für die Belange und das Wohlergehen seiner Gemeinde eingesetzt. Seine Entscheidungen habe er stets mit Weitsicht, Hingabe und Gerechtigkeit sowie dem Blick auf die Finanzierbarkeit getroffen. Wolfgang Hopperdietzel sagte: „Gerhardt Schiller ist ein Glücksfall für unserer Gemeinde.“

Schiller selbst betonte, dass er in den 18 Jahren 230 Sitzungen geleitet und 2600 Beschlüssen mit herbeigeführt habe. Dabei seien Ausgaben in Höhe von 78 Millionen Euro zu verantworten gewesen. R. D.

 

Eingefügt aus <http://www.frankenpost.de/nachrichten/hofrehau/rehau/art2452,824802>