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Interview Hansjürgen Kropf 18.09.2007

Vollständiges Interview
Frankenpost –Rehauer Tagblatt - 18.09.2007

 

  1. Warum kandidieren Sie für das Amt des Bürgermeisters?

 

Der amtierende Bürgermeister wird nicht mehr antreten. In so fern haben wir eine neue Situation: es geht um den Wettbewerb der Besten um dieses Amt.

Auf Grund meines Werdeganges und meiner bisherigen beruflichen Tätigkeiten sehe ich viele Parallelen zum Bürgermeisteramt. Ich bin gelernter Diplom-Verwaltungswirt und arbeite seit vielen Jahren in unterschiedlichen Leitungsfunktionen. Schon während meiner Tätigkeit als Geschäftsstellenleiter in der Agentur für Arbeit Selb und Marktredwitz habe ich viele Kontakte zur Wirtschaft, den Verbänden und der Politik aufgebaut. Nebenberuflich absolvierte ich vor sechs Jahren ein Studium der Betriebswirtschaft. In meiner jetzigen Funktion leite ich einen Infrastrukturbereich in einem großen Einzugsgebiet, das sich auf die Agenturbezirke Bayreuth, Coburg, Hof und Weiden erstreckt. Die hier gemachten Erfahrungen und erworbenen Kompetenzen möchte ich gerne nutzbringend für die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Regnitzlosau einbringen. Vor allem durch meine jahrelange kommunale Arbeit kenne ich den Gemeindebereich wie kaum ein anderer. Ich bin in Regnitzlosau geboren und Regnitzlosauer mit Leib und Seele.

 

  1. Sie sind seit 1992 Mitglied im Gemeinderat und seit vielen Jahren in diversen Ausschüssen. Was wollen Sie für die Gemeinde Regnitzlosau ändern/erreichen, wenn Sie Bürgermeister sind?

Ich möchte Regnitzlosau über die Gemeindegrenzen hinaus besser darstellen. Wir sind ein voll funktionierendes Kleinzentrum mit einem attraktiven Wohn- und Freizeitwert, einer hervorragenden Gastronomie und beachtlichen Sehenswürdigkeiten in einer reizvollen Landschaft im Herzen Europas. In unserer lebenswerten Wohngemeinde gibt es auch vielschichtige Ausbildungs- und Arbeitsplätze, im Handel, in der Industrie und im Dienstleistungsbereich. Auch in den Nachbargemeinden und –städten bieten sich interessante Beschäftigungsmöglichkeiten. Die Aufgaben eines Bürgermeisters sehe ich deshalb nicht nur als komptenter Verwalter. Ich würde mich in der Rolle eines Initiators und eines Motivators sehen. Für das Wohl der Gemeinde sowie der Bürgerinnen und Bürger möchte ich mich mit all meinen Kräften und Ideen einsetzen. Wenn alle Beteiligten, und hier meine ich den Gemeinderat sowie das qualifizierte Personal aus dem verwaltenden und dem technischen Bereich an einem Strang ziehen, könnte viel bewegt werden.

 

  1. Welche Projekte möchten Sie anpacken?

Ich stelle mir in erster Linie folgende Themenbereiche vor: Kinder, Jugendliche, Arbeitsplätze und Senioren. Wichtig erscheint mir, dass eine Kommune dem Ausbau von Betreuungsplätzen für Kinder positiv gegenüber steht und diese nachhaltig fördert. Die Sicherung unserer Grundschule muss eine hohe Priorität haben. Gut funktionierende Jugendarbeit von Kirchen und Vereinen möchte ich unterstützen. Ein Hauptaugenmerk werde ich natürlich auf die Ausbildungs- und Arbeitsplatzsituation in Regnitzlosau legen. Die Politik kann zwar keine Ausbildungs- und Arbeitsplätze schaffen, aber mittelbar einwirken und für notwendige Rahmenbedingungen sorgen. Auf dem Gebiet der Seniorenhilfe leisten unsere Einrichtungen und Verbände eine gute Arbeit, die ich unterstützen werde. Das Thema Ortsverschönerung braucht ein Konzept. Ich setze auf ausgewogene Lösungen, in die Regnitzlosau und die Ortsteile einbezogen werden müssen. Dabei gilt es natürlich jegliche Fördertöpfe auszuschöpfen. Darüber hinaus wird es in den nächsten Jahren eine ganze Reihe an Pflichtaufgaben geben, die wir anpacken müssen. Ich denke da zum Beispiel an die Auswirkungen des neuen Feuerwehrgesetzes und die Investitionen im Zusammenhang mit unseren kommunalen Dienstleistungen. Außerdem müssen alle Anstrengungen unternommen werden,  den Sanierungsstau bei den öffentlichen Straßen und Wegen zu bewältigen.

 

  1. Ihr politischer Werdegang?

Nachdem ich sehr heimatverbunden bin, hat mich die Entwicklung unserer Gemeinde schon immer interessiert. Ich bin seit 1992 im Gemeinderat und Verfechter einer sachbezogenen Kommunalpolitik für die Bürgerinnen und Bürger. Als Fraktionsvorsitzender der Freien Wählerschaft habe ich mit meinen Kolleginnen und Kollegen viele kreative Vorschläge eingebracht und erfolgreich im Gesamtinteresse unserer Gemeinde mitgewirkt.

Regnitzlosau mit seiner zentralen Lage liegt mitten in Europa. Die Chancen, die sich daraus in den kommenden Jahren ergeben, stellen eine große Herausforderung dar. Diese gilt es deshalb für eine Weiterentwicklung unserer Gemeinde zu nutzen.

 

  1. Sie sind seit vielen Jahren bei der Feuerwehr engagiert, kennen sich also mit Stresssituationen aus. Wird der Wahlkampf auch hitzig?

Ich sehe das nicht als Kampf, sondern als einen Wettbewerb, in dem der bessere Kandidat gewinnen soll. Ich wünsche mir einen ehrlichen und fairen Umgang miteinander, denn nach dem 2. März 2008 müssen wir uns alle nach wie vor mit persönlichem Respekt  voreinander offen in die Augen sehen können.

 

  1. Wie rechnen Sie sich Ihre Chancen aus?

Meine vielschichtigen Erfahrungen als langjähriger Gemeinderat und in meiner beruflichen Verantwortung als Führungskraft sowie die Resonanz auf mein gesellschaftliches Engagement stimmen mich zuversichtlich. Nachdem ich ein immer positiv denkender, gerechter und ausgeglichener Mensch bin, glaube ich an eine reelle Chance, der nächste Bürgermeister von Regnitzlosau zu werden. Letzten Endes entscheiden die Bürgerinnen und Bürger von Regnitzlosau. Ich bin überzeugt: Sie werden ihre Stimme demjenigen geben, der die umfassendste Kompetenz sowie parteipolitische Neutralität und Unabhängigkeit besitzt.

 

  1. Gibt es ein Lebensmotto, wenn ja, welches?

Eines, ich hätte zwei Weisheiten parat, nämlich einen Spruch von Erich Kästner: Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!“ und „Stillstand bedeutet Rückschritt“.

 

  1. Was sagt die Familie zur Entscheidung, für das Amt des Bürgermeisters zu kandidieren?

Mein Beruf nimmt mich schon seit Langem zeitlich sehr stark in Anspruch. Meine Frau hält mir aber zu Hause den Rücken frei. Die Familie zieht an einem Strang, eben richtige Teamarbeit. Deshalb war die Kandidatur eine Familienentscheidung.

 

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