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FWR-Pressenotiz vom 24.09.2012

HERBESTWANDERUNG DER FREIEN WÄHLER REGNITZLOSAU

 

„Wir kriegen super Wanderwetter und es wird ein fröhlich-gemütlicher Nachmittag in Oberprex“, hieß es in der Einladung. Und tatsächlich: es war ein sonniger Herbsttag . Ideal für die nachmittägliche Herbstwanderung, zu der Werner Schnabel, Vorsitzender der FWR, alle Mitglieder und Freunde der Freien Wählerschaft Regnitzlosau eingeladen hatte. Nach einem Gruppenfoto vor dem Gasthof Zur Linde in Oberprex startete man mit Kind und Kegel eine Grenzlandwanderung zum Dreiländereck.

In Kirchbrünnlein zitierte Werner Schnabel den Heimatforscher Ottmar Brey, der in seinem Sagenband  auf ein „Wiesbrünnlein“ hinweist, bei dem man wegen seines Heilwassers ein Kirchlein errichten wollte. Der Aufbau des Kirchleins wurde allerdings von unbekannten Mächten behindert.  Das Kirchbrünnlein jedoch hat der Ortschaft vermutlich zu ihrem Namen verholfen.

Am Dreiländereck wurden die Wanderer mit einem kleinen Imbiss überrascht und erfuhren nach Überqueren des Grenzbaches einiges über die Geschichte des Dreiländerecks und die ehemaligen Mühlen sowie die ehemalige Gaststätte Jakob in Kaiserhammer. Über ein Teilstück des Europäischen Fernwanderwegs E 3 führte der Weg zurück nach Oberprex, wo die Teilnehmer von der Gastwirtin Rosi mit einer zünftigen Brotzeit verwöhnt wurden.

Bei den zwanglosen Unterhaltungen während der beschaulichen Wanderung wurde natürlich auch mit den Mitgliedern der Gemeinderatsfraktion über anstehende aktuelle kommunalpolitische Themen diskutiert. So zum Beispiel angesichts der rundum sichtbaren Windräder über Erneuerbare Energien. Die Fraktionsmitglieder machten deutlich, dass der Gemeinderat einstimmig entschieden habe, keine weiteren Windkraftanlagen auf dem Gemeindegebiet zuzulassen. Mit 14 Windrädern und einer Biogasanlage mit Nahwärmeversorgung habe die Gemeinde einen vorbildlichen Beitrag zur Energiewende geleistet. Dies komme auch in der einvernehmlichen Stellungnahme zum Ausdruck, die der Gemeinderat in seiner letzten Sitzung zum Entwurf des Bayer. Landesentwicklungsprogramms (LEP) abgegeben habe. Fraktionsvorsitzender Werner Schnabel habe in der Sitzung seine Enttäuschung über dieses Programm zum Ausdruck gebracht, das als Leitziel Entbürokratisierung, Deregulierung und Kommunalisierung proklamiert. Für ihn sei nicht erkennbar, dass solche Effekte eintreten. Ziele und Grundsätze seien als unverbindliche Allgemeinplätze formuliert, die konkrete Umsetzungsstrategien vermissen lassen. Es sei nicht erkennbar, wo das gemeindliche Selbstverwaltungsrecht gestärkt werden soll. Das Hauptziel des LEP sei offenbar, die Regionalen Planungsverbände zu veranlassen, innerhalb von zwei Jahren möglichst viele Sondernutzflächen für Windkraftanlagen auszuweisen. Für Regnitzlosau bestehe diese Gefahr nach Schnabels Überzeugung nicht, weil die Gemeinde auf der Grundlage eines qualifizierten Windgutachtens einen Flächennutzungsplan mit ausreichenden Sonderflächen für Windenergieanlagen erstellt habe.

Weiter sehe das LEP vor, das System der Zentralen Orte zu verändern. Kleinzentren und Unterzentren sind künftig Grundzentren. Grundzentren werden von den Regionalen Planungsverbänden bestimmt. Hier sieht Schnabel den kritischen Punkt für das Kleinzentrum Regnitzlosau. Es müsse erreicht werden, dass Regnitzlosau vom Regionalen Planungsverband künftig als Grundzentrum eingestuft wird.

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