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FWR-Pressenotiz vom 09.07.2008

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Freie Wähler besichtigen Kläranlage

 

Der Zustand der Kläranlage und die Frage ihres geplanten Ausbaus waren bewegende Themen der Kommunalwahl 2008 in Regnitzlosau. Viele Bürger sind durch verschiedene, sich teilweise widersprechende Aussagen verunsichert und fühlen sich desinformiert. 

Die Freie Wählerschaft Regnitzlosau –FWR- möchte sich mit diesem Zustand nicht zufrieden geben und informierte sich deshalb am vergangenen Samstag direkt vor Ort über den Zustand der Anlage in der Klötzlamühle. Vorsitzender Werner Schnabel bedankte sich bei Bürgermeister Hans-Jürgen Kropf, der diesen Termin ermöglichte, sowie bei Klärwärter Matthias Habicht, der den Prozess der Abwasserreinigung fachkundig erläuterte und zu allen Fragen ausführlich Rede und Antwort stand.  

In der Regnitzlosauer Kläranlage werden gegenwärtig täglich bis zu 3000 Kubikmeter Abwasser aus dem Gemeindegebiet sowie Posseck und Faßmannsreuth gereinigt. Das Abwasser durchläuft, nachdem die Grobstoffe in einer Rechenanlage abgeschieden wurden, ein Vorklärbecken, danach das so genannte Belebungsbecken, in dem die Bakterien den Schmutz quasi „auffressen“, und abschließend das Nachklärbecken, in dem der dabei entstehende Schlamm abgeschieden wird.

Natürlich ist die in den 70er Jahren gebaute Anlage in die Jahre gekommen, dennoch ist die gute Wartung und Pflege durch die Klärwärter erkennbar.

Aufgrund strengerer gesetzlicher Anforderungen an die Qualität des in die Regnitz eingeleiteten Abwasserablaufs entspricht die Anlage heute nicht mehr dem Stand der Technik und muss nachgerüstet werden. „Ein Bescheid des Landratsamtes fordert die Vorlage einer detaillierten Planung bis spätestens Ende diesen Jahres.“, erklärte Bürgermeister Kropf. Er betonte, dass heuer lediglich dringend notwendige Instandsetzungen des Einlauf- und Rechenwerks begonnen werden könnten, die unabhängig vom „Großprojekt Gesamtsanierung“ durchgeführt werden müssen. 

Für die Gesamtsanierung der Anlage liege bislang eine Grobplanung vor. Diese Planung müsse allerdings auf der Grundlage aktualisierter Werte für Einleitungsmengen und Abwasserqualitäten überarbeitet und konkretisiert werden. Hinzu kämen Untersuchungen und Verhandlungen aufgrund neuerer Überlegungen, Abwasser aus Gattendorf in der Regnitzlosauer Anlage mit zu klären. Fördermittel seien für die nach den Auflagen des Landratsamtes zu sanierende Anlage nicht zu erwarten. Gefördert werde nur eine erstmalige Erstellung, nicht aber die Anpassung an steigende umwelttechnische Anforderungen. Allerdings werden sich Einsparungen bei der Abwasserabgabe ergeben, wenn nach Sanierung ein erheblich höherer Reinigungsgrad des Abwassers erreicht wird.  

Bürgermeister Kropf wies abschließend darauf hin, dass er innerhalb der nächsten Wochen von Fachplanern und Verfahrensbeteiligten aktualisierte Daten und Verhandlungsergebnisse erwarte und dass er dann die Bevölkerung umfassend über den Planungsstand informieren werde.