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FWR-Pressenotiz 02.03.2014

Wahlveranstaltungen der FWR in Oberprex und Vierschau

Während Gemeinderatskandidatin Andrea Saalfrank im Gasthaus Zur Linde in Oberprex keine Mühe hatte, die ruhig verlaufende Versammlung zu leiten, musste Gemeinderat Jürgen Geyer im Gemeinschaftsraum in Vierschau schon ab und zu zur Sitzungsglocke greifen, um sich und den Diskussionsteilnehmern Gehör zu verschaffen. "Vierschau ist einzigartig!" betonte er mit Blick auf den von Besuchern überfüllten Raum. Er lobte den Gemeinschaftssinn und die Vierschauer Dorfkultur.
Die räumliche Enge und die Wirtshausatmosphäre aufgreifend, informierte Bürgermeister Hans-Jürgen Kropf die Vierschauer zu Beginn seiner Wahlaussagen über die Vorstellungen des Gemeinderats, die Situation durch bauliche Maßnahmen im Rahmen des Dorferneuerungsprojekts zu verbessern. Möglicherweise könne man anstelle der Sanierung und des Umbaus des ehemaligen Schulhauses einen eigenständigen kleinen Bau im Dorfmittelpunkt errichten. Die Planungen dazu sollen nach seinen Worten in enger Abstimmung mit den Vierschauer Einwohnern entwickelt werden.

Kropf erläuterte dann die Leistungsbilanz der ablaufenden Amtsperiode, unterstützt durch eine Bilddokumentation. Mit der Vorstellung seiner Ziele für die nächste Wahlperiode warb er für das Wählervotum zugunsten der Liste 05. Er wolle das Amt des Bürgermeisters gerne unabhängig, neutral und zum Wohle aller Bürgerinnen und Bürger weiterführen und wünsche sich zur Unterstützung eine starke Fraktion der Freien Wähler mit künftig sieben Sitzen.

Da die FWR wegen ihrer zukunftsorientierten erfolgreichen Aktivitäten hohe Wertschätzung und allgemeine Anerkennung genieße, hoffe man darauf, dass die Wählerinnen und Wähler die Liste 05 ankreuzen.

Nach der Vorstellungsrunde der Kandidatinnen und Kandidaten, die mit kurzen Statements ihre besonderen kommunalen Interessen aufzeigten, gab FWR-Vorsitzender Werner Schnabel noch einige Hinweise zum Wahlverfahren. Er bat darum, auch bei der Kreistagswahl die Liste 05 anzukreuzen und darüber hinaus sämtlichen Regnitzlosauer Bewerbern je 3 Stimmen zu geben. Für die Freien Wähler bewerben sich Hans-Jürgen Kropf, Dietmar Luding, Kerstin Riedel und Margit Korndörfer.

In einer ausgiebigen Diskussionsrunde wurden zahlreiche ortsspezifische Themen angesprochen, wie z. B. der Zustand des Gemeindeverbindungsweges Vierschau-Klötzlamühle und der Brücke, das Parkproblem am SGR-Sportplatz, das Ausstattungskonzept für die Feuerwehren, die Planung des Gemeinschaftsraumes und der Baum- und Heckenschnitt an Gemeindestraßen.

Zum Schluss ging der FWR-Vorsitzende noch auf einige Punkte des Wahlprogramms der CSU ein. Er müsse mit Verwunderung feststellen, dass zum wiederholen Mal ein Gewerbegebiet gefordert werde, obwohl es dafür keine rechtsaufsichtliche Genehmigung geben kann. Dies hätten das Landratsamt und die Regierung von Oberfranken im Verfahren zur Änderung des Flächennutzungsplans festgestellt. Daran habe auch der Einsatz des Abgeordneten Schöffel nichts geändert. Die CSU habe daraufhin ihren Antrag zurückgenommen. Am 27.07.2010 sei im Gemeinderat einstimmig beschlossen worden, kein neues Gewerbegebiet auszuweisen. Der Millionenaufwand für Erschließung würde zu einer nicht vertretbaren Verschuldung des Gemeindehaushalts führen. Die FWR setze sich für die Stärkung des Innenbereichs und für die Nachnutzung von Leerständen ein, wie dies z. B. beim ehemaligen Textilwerk durch intensive Bemühungen des Bürgermeisters gelungen sei. Bisher habe man Interessenten in jedem Fall zu geeigneten Wohnbauflächen verhelfen können. Bei Bedarf müsse der Gemeinderat über die Ausweisung weiterer Baugebiete entscheiden.

Zur Forderung der CSU nach einer Anlaufstelle für die Jugend, einen Jugendrat und den Ausbau der Jugendförderung sagte Schnabel "Das gibt es Dank der Initiativen der Freien Wähler alles schon!".
Mit der Mitfinanzierung einer vollbeschäftigten Jugendfachkraft habe man ein bayernweites Modellprojekt geschaffen. Er wünsche sich weiterhin eine kooperative vernetzte Zusammenarbeit aller an der Jugendarbeit interessierten Akteure. "Gemeinsam mit den Vereinen sollten wir es schaffen, 2014 ein Ferienprogramm für unsere Jugendlichen auf die Beine zu stellen", war sein abschließender Wunsch.