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Jugendarbeit

Generationenwechsel in der Jugendarbeit

Generationswechsel in der Jugendarbeit

Nach vier Jahren legt Werner Schnabel von den Freien Wählern sein Amt als kommunaler Jugendbeauftragter nieder. In seine Fußstapfen tritt Frank Hopperdietzel von der CSU.

Von Alina Juravel

Regnitzlosau - Vor vier Jahren las Werner Schnabel in der Frankenpost einen Bericht, der ihn zutiefst beunruhigte. Darin ging es um Neonazis, die sich in Oberprex einnisten wollen. Ein Schock für Werner Schnabel. Schnell wird ihm damals klar, dass er alles daran setzen muss, die Regnitzlosauer Jugend vor dem Einfluss der Rechten zu schützen. "Für mich stand gleich fest, dass man gegen Propaganda nur mit Prävention und interessanten Angeboten der offenen Jugendarbeit ankommt", sagt der heute 70-Jährige. Damit Schnabel seine Ziele umsetzen konnte, ernannte ihn der Gemeinderat zum Projektbeauftragten für kommunale Jugendarbeit.

Jetzt, vier Jahre später, blickt Schnabel auf viele Erfolge in der kommunalen Jugendarbeit zurück. "Was wir in den wenigen Jahren erreicht haben, ist vorbildlich", sagt das älteste Gemeinderatsmitglied. Die Jugendlichen aus Regnitzlosau haben einen Jugendverein gegründet, es gibt einen Jugendtreff in einem Bauwagen und es laufen regelmäßig Jungbürgerversammlungen. Besonders stolz ist Schnabel darauf, dass die Gemeinde Regnitzlosau eine eigene Fachkraft für Jugendarbeit bekommen konnte: "Die Beschäftigung einer Vollzeitkraft für Jugendarbeit und Extremismusprävention in Kooperation von Gemeinde, Landkreis und Kirche ist in Bayern einmalig."

Wolfgang Schnabel hat also vieles erreicht, trotzdem legt er nun sein Ehrenamt nieder. Seine Gründe dafür sind plausibel: "Ich bin inzwischen 70 Jahre alt, es wäre angebracht, wenn ein Jüngerer die Aufgabe übernehmen könnte." Es sei wichtig, dass man einem das Amt des Jugendbeauftragten auch abkauft. Deswegen hat Schnabel dem Gemeinderat die beiden jüngsten Gemeinderäte für die künftige Funktion des Jugendbeauftragten vorgeschlagen: den 33-jährigen Frank Hopperdietzel von der CSU und den 38-jährigen Manuel Sörgel von den Freien Wählern. In der jüngsten Sitzung des Gremiums entschieden sich alle Gemeinderatsmitglieder einstimmig für Hopperdietzel. Manuel Sörgel wird ihn vertreten. "Ich freue mich darauf, diese ehrenvolle Aufgabe weiterführen zu dürfen", sagte Hopperdietzel nach seiner Wahl.

Auch nach seinem Rücktritt möchte Werner Schnabel sich weiterhin für die Jugend einbringen. "Diese Arbeit liegt mir am Herzen, und die Zusammenarbeit mit Jugendlichen hält jung", ist sich Schnabel sicher. Seinem Nachfolger wünscht der 70-Jährige kreative Kraft und die Fähigkeit, Kinder und Jugendliche für gesellschaftliche Mitverantwortung zu begeistern, "damit sie extremistischen Einflüssen selbstbewusst widerstehen können".

Was wir in den wenigen Jahren erreicht haben, ist vorbildlich.


Erstes Regnitzlosauer Ferienprogramm

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Extremismusprävention

Nazis unter uns - was tun?

"Neonazis nisten sich in Oberprex ein", lautete die Überschrift der Regionalzeitung im Juni 2010, nachdem bekannt geworden war, dass ein Mitglied des "Freien Netz Süd" über einen Tarnkauf eine ehemalige Gaststätte in einem Ortsteil von Regnitzlosau erworben hat. Die Gemeinde konnte das Kaufgeschäft nicht verhindern. Sie hat auch keine rechtliche Handhabe, internationale Nazitreffen und Konzertveranstaltungen in dem Privatanwesen zu verhindern.

Die Gemeinde bemüht sich um Schadensbegrenzung. Sie klärt in Informationsveranstaltungen über Extremismus auf und ist bestrebt, Jugendliche vor dem Einfluss extremistischen Gedankenguts zu bewahren. Es gründet sich ein Runder Tisch gegen Rechtsextremismus, der sich im Juni 2011 in "Regnitzlosauer Initiative für Demokratie" umbenennt und Leitgedanken formuliert, die vom Gemeinderat, vom Kirchenvorstand und von fast allen örtlichen Vereinen mitgetragen werden. Gemeinsam mit dem Landkreis, der Projektstelle gegen Rechtsextremismus des Bayerischen Bündnisses für Toleranz, des Pfarramts und des Dekanats werden verschiedene öffentliche Aktionen und Friedensgottesdienste durchgeführt.

Im November 2011 bestellt der Gemeinderat einen Projektkoordinator für Kommunale Jugendarbeit. Der initiiert Workshops mit Jugendlichen und unterstützt sie bei der Gründung eines Jugendvereins. Inzwischen betreibt der Verein eigenverantwortlich einen offenen Treff für Jugendliche über 16 Jahren in einem selbst dafür hergerichteten Bauwagen.

Weitere Initiativen konzentrieren sich auf die fachliche Betreuung der Kinder und Jugendlichen bis 16 Jahren. Angestrebt wird die Beschäftigung einer Fachkraft für Jugendarbeit. Wie aber sollte man die finanzieren? Es gelingt in vier Schritten.

Erster Schritt: Ein Antrag im Gemeinderat führt zu dem Ergebnis, dass die Gemeinde einen Viertelanteil einer solchen Stelle finanziert.

Zweiter Schritt: Kirchengemeinde und Dekanat engagieren sich mit der Finanzierung und organisatorischen Federführung. Sie vereinbaren mit der politischen Gemeinde die Kofinanzierung einer halben Stelle und die Anstellungsträgerschaft des Dekanats.

Dritter Schritt: Im Rahmen der Tagung der Landessynode der Evangelischen Kirche Bayerns im November 2012 besucht eine Gruppe von Synodalen die Kirchengemeinde Regnitzlosau und den Ortsteil Oberprex. Bei einer anschließenden Gesprächsrunde unterzeichnen Bürgermeister, Landrat, Pfarrer, Dekan, Regionalbischöfin und der Projektstellenleiter des Bündnisses für Toleranz eine gemeinsame Regnitzlosauer Erklärung mit dem Ziel, die baldige Anstellung einer Fachkraft für Jugendarbeit in Regnitzlosau zu unterstützen. Daraus folgt die Zusage des Landrats zur Mitfinanzierung eines weiteren Viertels der Stelle, die im Mai 2013 vom Sozialhilfeausschuss des Landkreises bestätigt wird.

Vierter Schritt: Der vierte Schritt wurde nicht von Regnitzlosau ausgelöst. Er wurde von außen eingeleitet und stellte sich als wunderbare Fügung dar. Die Tutzinger Pfarrerin, die als Synodalin den Besuch in Oberprex miterlebt hat, startete eine Spendenaktion von Kirchengemeinden des Dekanats Weilheim/Schongau. Deren Initiative "Bunt statt braun" sicherte zu, den restlichen Stellenanteil für eine Fachkraftstelle zu finanzieren. Ein wahrhafter Segen für das Regnitzlosauer Projekt!

Auf der Basis einer vom Dekanat Hof durchgeführten Stellenausschreibung wurde schließlich eine religionspädagogische Fachkraft gefunden, die als Dekanatsreferentin in Oberbayern bereits Erfahrungen mit Extremismusprävention sammeln konnte: Diakonin Sabine Dresel. Am 1. November 2013 hat sie ihre sicher nicht einfache, verantwortungsvolle Tätigkeit aufgenommen. Sie wird begleitet von den besten Wünschen der Kooperationspartner dieses modellhaften Projekts, getragen von Kirche und Kommune. Die Finanzierung der Stelle ist für fünf Jahre gesichert.

Regnitzlosau, 14.11.2013

Werner Schnabel

Projektkoordinator für Kommunale Jugendarbeit in Regnitzlosau

 

Klicken Sie im Bild, um es zu vergrößern.

Stelle gegen Rechts zieht ins Pfarramt

 

    02.08.2013 00:00 Uhr, Rehau

     

    Stelle gegen Rechts zieht ins Pfarramt

    Diakonin Sabine Dresel leistet von November an Jugendarbeit in Regnitzlosau. Kommune und Kirche kooperieren hier, um den Rechtsextremisten in Oberprex die Stirn zu bieten.

     

    Regnitzlosau - Die Gemeinde Regnitzlosau geht den Kampf gegen braunes Gedankengut an. Nach der Regnitzlosauer Erklärung folgt nun der nächste Schritt: Am 1. November startet die Arbeitsstelle gegen Rechtsextremismus im Regnitzlosauer Pfarramt. Dafür kommt Sabine Dresel nach Regnitzlosau. Die Diakonin ist derzeit noch als Dekanatsjugendreferentin im Kirchenbezirk Traunstein beschäftigt.

    Dekan Günter Saalfrank spricht in einer Pressemitteilung von einem Projekt mit Modellcharakter in mehrfacher Hinsicht. Einerseits arbeiten hier Kirche und Kommune Hand in Hand, andererseits kooperieren hier auch nord- und südbayerische Christen im Rahmen der Aktion "Bunt statt braun". Letztere nämlich, eine Aktion der Tutzinger Pfarrerin Ulrike Wilhelm, unterstützt die bis zum 31. Dezember 2017 befristete Stelle von Sabine Dresel zu 25 Prozent - so wie es auch Kommune, Landkreis und Kirchendekanat tun.

    Dresel, seit 15 Jahren nun in Altötting im Kirchenbezirk Traunstein tätig, kommt "mit freudiger Erwartung" nach Regnitzlosau. Im Gespräch mit der Frankenpost schildert die 44-Jährige, worin sie ihre Aufgabe vom kommenden November an sieht. "Es ist ja eigentlich eine zweigeteilte Stelle", sagt sie mit Anspielung auf einerseits die Jugendarbeit und andererseits die Extremismusprävention. Welches Konzept steckt dahinter? "Eigentlich ist die Sache recht einfach: Wenn jemand gut eingebunden ist, dann ist er weniger anfälliges für das gefährliche Gedankengut", zeigt sich die Diakonin überzeugt. Deshalb sei es nötig, als kirchliche Stelle mit den verschiedenen Vereinen zusammenzuarbeiten. "Das muss nicht immer die Kirche sein", stellt Sabine Dresel heraus. Sie hält es für wichtig, die Jugendlichen direkt in die Arbeit miteinzubinden, so dass sie selbst etwas dazu beitragen können.

    Grundsätzlich komme es ihr darauf an, die Jugendlichen bei ihrer Entwicklung zu begleiten und sie in der Hinsicht weiterzubringen. Dies helfe auch, um die jungen Menschen gegen extremes Gedankengut zu wappnen. Sie habe die Hoffnung, dass es in Regnitzlosau bereits Strukturen gebe, auf die man aufbauen kann und man nicht bei null beginnt. "Es scheint ein großer Bedarf da zu sein", sagt Dresel.

    Ihr erster Eindruck war da ermutigend. Bereits zweimal war Sabine Dresel an ihrer neuen Wirkungsstätte - zunächst zum Vorstellungsgespräch, dann zur Wohnungssuche. Ihr Empfinden: "Der Dekan und der Bürgermeister waren mir gegenüber sehr aufgeschlossen. Und ich habe auch gemerkt, dass wir bei der Arbeit auch grundsätzlich auf einer Linie sind." Sie möchte nach Regnitzlosau ziehen, damit die Arbeit nicht bloß ein Job bleibt und sie auch außerhalb der Arbeitszeiten etwas vom Leben in der Gemeinde mitbekommt.

    Einen wirksamen Schutz gegen neonazistische Gedanken sieht Sabine Dresel darin, "Kinder und Jugendliche zu selbstverantwortlichen Persönlichkeiten heranzubilden". Aus dem christlichen Glauben und der eigenen Überzeugung heraus müsse dort Flagge gezeigt werden, wo es zu Intoleranz, Unfreiheit und Hass gegen Andersdenkende kommt. Gruppen mit einer solchen Gesinnung dürften "nicht Macht über Kinder und Jugendliche bekommen und auch keine Machtposition in der Gesellschaft einnehmen", heißt es in der Pressemitteilung des evangelischen Dekanats Hof. Welche Maßnahmen hierzu notwendig und machbar sind, wird sich zeigen, wenn die Diakonin im Herbst nach Oberfranken kommt.

    Sabine Dresel hatte in ihrem bisherigen Aufgabenbereich als Dekanatsjugendreferentin im Kirchenbezirk Traunstein bereits mit Extremismus und Prävention zu tun.

    Für manchen mag es seltsam erscheinen, dass eine Dekanatsjugendreferentin aus Oberbayern den Schritt nach Oberfranken macht. Wer aber das leicht rollende "R" der Diakonin hört, merkt schnell: Sie ist Fränkin. "Ich stamme eigentlich aus Nürnberg", sagt Dresel, und fügt lachend an: "Jetzt komme ich eben wieder näher an meine Heimat heran - wenn auch diesmal von der anderen Seite." Die Nähe zur Heimat sei auch ein Aspekt gewesen, der sie dazu bewogen hatte, sich auf die Stelle in Regnitzlosau zu bewerben. "Bei uns in der Landeskirche gibt es einen Stellen-Pool. Außerdem ist es üblich, dass wir nach einigen Jahren mal die Stelle wechseln", sagt Dresel.

    Regnitzlosaus Bürgermeister Hans-Jürgen Kropf spricht von einem "Experiment", das im November in seiner Gemeinde startet. Die neue Arbeitsstelle "Jugendarbeit und Extremismusprävention" solle dazu beitragen, die bestehende Jugendarbeit der Vereine zu ergänzen und zu koordinieren. "Prävention ist dabei das oberste Gebot", sagt Kropf.

    Das Gemeindeoberhaupt sieht aktuell zwar keine konkrete Gefährdung der Regnitzlosauer Jugend durch die Rechten, die in Oberprex ein Haus gekauft haben, ihm sind auch keine Fälle bekannt, in denen sie ihre Arme ausgestreckt haben nach den Jugendlichen, doch "die Gefährdung ist ja eigentlich immer da. Wichtig ist jetzt erst einmal, dass die Stelle hier im Pfarramt geschaffen und mit einer Mitarbeiterin belebt wird", findet der Bürgermeister.

    Welche Schritte Sabine Dresel von November an gehen wird, das wird sich noch weisen müssen. "Ich denke, es wird zunächst einmal eine Bestandsaufnahme geben, bevor weitere Schritte folgen", spekuliert der Bürgermeister. Könnte es durch die exponierte Stelle von Sabine Dresel zu Konfrontationen mit den Rechten kommen? "Jeder, der in der Öffentlichkeit steht, kann gewissen Situationen ausgesetzt sein. Aber ich hoffe und denke nicht, dass es so sein wird", sagt Hans-Jürgen Kropf.

    Dass die Arbeitsstelle nun Wirklichkeit wird, ist übrigens eine direkte Konsequenz aus der Landessynode der evangelischen Kirche, die im vergangenen Herbst in Hof stattgefunden hatte. Auf dem umfangreichen Programm standen damals auch Exkursionen in die einzelnen Kommunen - und so auch nach Regnitzlosau. Hier entstanden bereits erste Ideen und Ansätze, die nun in die neue Arbeitsstelle für Jugendarbeit und gegen Rechtsextremismus im Regnitzlosauer Pfarramt münden.

    Die Oberprexer Erklärung

    Um den Widerstand gegen rechtsextremes Gedankengut möglichst geballt zu formulieren, wurde im März 2012 während des "Runden Tischs" die Oberprexer Erklärung verfasst. Die Vertreter der Behörden und Bündnisse stellten sich und ihre Arbeit vor. Die Erklärung verlas letztlich Landrat Bernd Hering. Die verschiedenen Initiativen werden darin vorgestellt, aber auch die Arbeit der oberfränkischen Polizei und der Bayerischen Informationsstelle gegen Extremismus wurde gewürdigt. Die Gründung des "Runden Tisches", so heißt es, habe das Ziel, Informations- und Präventionsarbeit in Schulen und Jugendgruppen zu leisten. Die Regnitzlosauer "Initiative für Demokratie" tritt ein für ein "weltoffenes, tolerantes Regnitzlosau ohne jegliche gesellschaftliche Ausgrenzung, ohne Rassismus, Antisemitismus, Hass und Gewalt".

     

     

     

    Quelle: www.frankenpost.de

    Autor: Von Patrick Gödde

    Artikel: http://www.frankenpost.de/lokal/hofrehau/rehau/Stelle-gegen-Rechts-zieht-ins-Pfarramt;art2452,2737692

    Wiederverwertung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung

     

Fachkraft kommt zum 1.11.2013

Die Fachkraft für Jugendarbeit und Extremismusprävention tritt die Stelle in Regnitzlosau zum 01.11.2013 an. Wir freuen uns auf Frau Dresel. Herzlich Willkommen in Regnitzlosau!

 

Finanzierung der Fachkraft für Jugendarbeit ist gesichert

Die konzertierte Aktion der an der "Regnitzloauer Erklärung" Beteiligten war erfolgreich. Die Finanzierung der Fachkraftstelle ist für zunächst fünf Jahre gesichert. Die Gemeinde Regnitzlosau, das Evang. Dekanat Hof, der Landkreis Hof und Spender aus der Lutherischen Landeskirche übernehmen je ein Viertel der Kosten. Anstellungsträger ist das Evang. Dekanat Hof. Die Evang. Kirchengemeinde Regnitzlosau stellt ein Büro zur Verfügung. Die organisatorische Federführung für den Einsatz der Fachkraft übernimmt Herr Pfarrer Holger Winkler.

Die Stelle soll zum 1. September 2013 besetzt werden.

Bewerbungen auf die vom Dekanat ausgeschriebene Stelle sind bis zum 15.06.2013 möglich. Die Stellenausschreibung geben wir auch hier bekannt.

Stellenausschreibung Fachkraft für Jugendarbeit

Der Evang.-Luth. Dekanatsbezirk Hof sucht

für eine zum 1.September 2013 zu besetzende Stelle (40 Std.)

 

eine Jugendreferentin /

einen Jugendreferenten.

 

Sie arbeiten zum einen in Regnitzlosau in der kirchlichen und kommunalen Jugendarbeit. Zum anderen sind Sie im Landkreis Hof in der kirchlichen und kommunalen Jugendarbeit  für Extremismusprävention zuständig.

Ihr Aufgabenbereich in Regnitzlosau beinhaltet folgende Schwerpunkte:

-          In der Kinder- und Jugendarbeit in der Kirchengemeinde Regnitzlosau:

+ Arbeit mit Kinder (Kinderstunde/Kinderbibeltage/Kinderbibelwoche)

+ Arbeit mit Jugendlichen (Aktionen/Projekte mit Jugendlichen)

-          In der Gemeindejugendarbeit:

       + Offene und verbandliche Jugendarbeit in Regnitzlosau

       + Extremismusprävention

Ihr Aufgabenbereich im Landkreis Hof umfasst folgende Schwerpunkte im Blick auf Extremismusprävention:

      -     Beratung von Kirchengemeinden und Kommunen in Fragendes  Rechtsextremismus

      -     Information in Jugendgruppen und in der offenen Jugendarbeit über Rechtsextremismus

      -     Beratung von Mitarbeitenden der Jugendarbeit und von Lehrkräften

      -     Information in Schulen über Rechtsextremismus

      -     Begleitung von Aktionen und runden Tischen gegen (Rechts-)Extremismus 

Wir wünschen uns eine Fachkraft, die sensibel ist für gesellschaftliche Entwicklungen und die konzeptionell, strategisch und vernetzt denkt und handelt. Sie soll mit Partnern (wie den zuständigen Stellen des Landkreises oder der Projektstelle gegen Rechtsextremismus) kooperieren. Wir freuen uns auf eine Fachkraft, die  gerne mit jungen Menschen arbeitet und der es ein Anliegen ist,  etwas vom christlichen Glauben weiterzugeben.

Bewerben können sich  Diakoninnen/Diakone, Religionspädagoginnen / Religionspädagogen oder Sozialpädagoginnen / Sozialpädagogen mit kirchlicher Zusatzausbildung. Einstellungsvoraussetzung ist die Mitgliedschaft in der evangelischen Kirche  oder einer Mitgliedskirche der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (AcK) angehören. Ihre Bewerbung mit aussagekräftigen Unterlagen richten Sie bitte bis 15.Juni 2013 an das Evang.-Luth. Dekanat Hof, Dekan Günter Saalfrank, Maxplatz 6, 95028 Hof, Telefon (0 92 81) 8 19 69-0, e-mail: dekanat.hof@elkb.de

Die Eingruppierung erfolgt nach TV-L. Bei der Wohnungssuche sind wir Ihnen gerne behilflich.

Weitere Informationen erhalten Sie beim Dekanat Hof, Dekan Günter Saalfrank, oder beim Evangelischen Pfarramt  Regnitzlosau, Pfarrer Holger Winkler, Tel. 09294/227, e-mail: pfarramt.regnitzlosau@elkb.de

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Zum Pressebericht

bitte hier klicken

Fachkraft für Jugendarbeit soll eingestellt werden

Den Besuch von Vertretern der Evangelischen Landessynode in der Grotte in Regnitzlosau hat Gemeinderat Werner Schnabel als Projektbeauftragter für kommunale Jugendarbeit genutzt, seinen Vorschlag für die Beschäftigung einer Jugendfachkraft vorzustellen. Er stellt sich für diese Stelle unter Federführung der Kirchengemeinde eine Mischfinanzierung vor. Der Gemeinderat Regnitzlosau hat dazu einstimmig die Finanzierung eines 1/4-Stellenanteils zugesagt.

Die von Schnabel vorbereitete "Regnitzlosauer Erklärung" wurde bei der Gesprächsrunde in der Grotte von Bürgermeister Hans-Jürgen Kropf, Landrat Bernd Hering, Pfarrer Holger Winkler, Geschäftsführer des Bayer. Bündnisses für Toleranz Martin Becher und Regionalischöfin Dr. Dorothea Greiner unterschrieben.

Hier der Wortlaut:

Regnitzlosauer Erklärung

Jugendarbeit in Regnitzlosau
Die Evang. Kirchengemeinde hat mit einer Fachkraft in Teilzeitbeschäftigung bis Ende 2011 nachhaltig erfolgreiche Jugendarbeit geleistet. Es ist dringend notwendig, in Regnitzlosau wieder eine Fachkraft für Jugendarbeit zu beschäftigen. Dies entspricht auch dem landkreisweiten Konzept der Kommunalen Jugendarbeit.

Ziel ist die baldige Anstellung einer Fachkraft
unter finanzieller Beteiligung der Gemeinde Regnitzlosau, der Evang. Kirchengemeinde Regnitzlosau, des Dekanats sowie der Förderung durch den Landkreis Hof, die Landeskoordinierungsstelle gegen Rechtsextremismus, das Bayer. Bündnis für Toleranz und durch andere institutionelle und Projekt-Förderer.

Wir unterstützen dieses Ziel und bemühen uns im Rahmen unserer Möglichkeiten um finanzielle Beteiligung.

Regnitzlosau, 27. November 2012

Hinweis auf den Pressebericht: hier klicken.

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Weitere Informationen siehe

AG Jugendtreff
Bilder

Nachdem wir für die Kommunikation der Jugendlichen durch den Arbeitskreis "Jugendarbeit in Regnitzlosau" eine eigene Internet-Plattform eingerichtet haben, wird diese Seite nicht in vollem Umfang ständig aktualisiert.

Für aktuelle Informationen nutzen Sie bitte unsere Regnitzlosauer Jugend-Homepage:

http://akjugend.losau.de

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Vereins "Losauer Jugend e. V.:

http://www.losauer-jugend.de/

Werner Schnabel, 05.01.2011

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Am 11.02.2010 fand auf Einladung des Bürgermeisters eine Versammlung zum Thema Jugendarbeit in Regnitzlosau statt. Dabei wurde eine Arbeitsgemeinschaft „Jugendarbeit“ gegründet.

Als Mitglied dieser Arbeitsgruppe möchte ich an dieser Stelle über das Thema Jugendarbeit in der Gemeinde Regnitzlosau berichten.

  • Am 07.10.2010 fand die erste Jungbürgerversammlung im Rathaus statt. Siehe dazu den Pressebericht vom 12.10.2010.

  • Am 19.10.2010 tagte der von Jugendlichen gebildete Arbeitskreis „Jugendtreff“ im Rathaus.

    Er erarbeitete die untenstehende Themenliste.

  • Die nächste Sitzung des Arbeitskreises „Jugendtreff“ findet am Montag, 02.11.2010 um 18 Uhr im Schulhaus statt.

  • Und schon hat Hannes Langner eine Internet-Plattform für die Arbeitskreise eingerichtet:

    http://akjugend.losau.de

  • Es kann losgehen mit der Kommunikation auf dieser Seite!

Werner Schnabel

Stand 20.10.2010