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FWR fordert zwei Kombiklassen

Erschienen am 15.09.2010 00:00

Kombiklasse bleibt ein Zankapfel

 

Regnitzlosau - In Sachen Kombiklasse an der Volksschule in Regnitzlosau zeigt sich Peter Meyer, Vizepräsident des Bayerischen Landtags und Abgeordneter der Freien Wähler aus Hummeltal, von der Antwort des Bayerischen Kultusministers Ludwig Spaenle auf seinen Brief enttäuscht. 27 Schüler der Jahrgangsstufen eins und zwei sollen diese Klasse besuchen. Nach der damaligen Planung der Schulverwaltung sollte nur eine Kombiklasse mit 26 Schülern eingerichtet werden, obwohl die Richtlinien des Ministeriums eine Obergrenze von 25 Schülern und Kombiklassen im Grundschulbereich nur als Ausnahme vorsehen. Dies hatte Meyer zu einem Schreiben veranlasst. Ohne auf die von Meyer vorgebrachten Bedenken konkret einzugehen, habe der Kultusminister mitgeteilt, dass ein "erfolgreiches Unterrichten gewährleistet werden" könne. Zudem könne im Einzelfall die Obergrenze geringfügig überschritten werden. Meyer: "Ich halte das für unverantwortlich." 27 statt 25 Schüler, das sei keineswegs geringfügig. In Regnitzlosau liege noch die Besonderheit vor, dass 19 Zweitklässlern lediglich acht Erstklässler gegenüberstehen. "Wie dieses Missverhältnis bei übergroßer Klasse im Schulalltag pädagogisch vernünftig zu bewältigen ist, kann ich mir nicht vorstellen", schreibt Meyer.

Der Landtagsabgeordnete sieht sich nun in seiner Befürchtung bestätigt, dass die Kombiklasse in Bayern lediglich der Personaleinsparung und nicht pädagogischen Konzepten dient. "Hier wird wieder einmal deutlich, dass die Kinder im ländlichen Raum und insbesondere in Oberfranken ungerecht behandelt und benachteiligt werden." In Regnitzlosau dürfe es nur die Lösung mit zwei kleineren Kombiklassen geben. Meyer: "Sonst wird Spar- und Schulpolitik auf dem Rücken der Kinder ausgetragen."

Rektorin vermisst Lehrer

Indessen hat sich die Schule selbst auf die Situation eingestellt. Leiterin Karin Gradel ist zuversichtlich, dass die Kinder der umstrittenen Klasse gut betreut werden können. Sie legt aber Wert auf die Feststellung, dass eine gute Lösung anders aussehe. Kinder aus mehreren Jahrgangsstufen in einer Klasse zu unterrichten, das habe nach dem Krieg funktioniert. Heute bedürften die Schüler einer stärker individualisierten Betreuung. Nicht zuletzt deshalb, weil heute Mädchen und Jungen meist aus kleinen Familien stammen und ihr Sozialverhalten ein anderes sei, als das aus Zeiten der Großfamilien. Daher freue sie sich über jede Stimme, die sich für eine Teilung der Klasse einsetzt. Dies aber gehe nur mit zusätzlichen Lehrern, die das Schulamt trotz aller Bemühungen nicht zur Verfügung stellen konnte. Auch die mobilen Reserven, die eigentlich als Springer Gewehr bei Fuß stehen sollten, seien längst fest eingeteilt. Gradel: "Der Kultusminister hat von Neueinstellungen gesprochen. Jetzt bleibt die Frage: Wo sind sie?" red

 

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Da im kommenden Schuljahr nur acht Schüler eingeschult werden, muß eine Kombiklasse, bestehend aus erster und zweiter Schulklasse gebildet werden. Die Kombiklasse hätte 26 Schüler. Nach den Richtlinien des Kultusministeriums sollen Kombiklassen in Grundschulen die Schülerzahl von 25 nicht überschreiten. Deswegen fordern wir, zwei Kombiklassen mit je 13 Schülern zu bilden.

Nachstehend die Forderung der Landtagsfraktion der Freien Wähler: