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Atomkraftwerkserweiterung Temelin gestoppt

Nein

zu zwei weiteren Kraftwerksblöcken im Kernkraftwerk Temelin 

Zurzeit läuft das Verfahren der Öffentlichkeitsbeteiligung für den Neubau der Blöcke 3 und 4 des Atomkraftwerks Temelin/Tschechien, das 60 km von der bayerischen Grenze entfernt liegt. Bürger und Einrichtungen in Bayern haben laut Bekanntgabe des Bayer. Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit die Möglichkeit, Ihre Einwendungen unmittelbar beim tschechischen Umweltministerium einzureichen, das für die Genehmigung der Kraftwerksblöcke zuständig ist

(vgl. http://www.stmug.bayern.de/umwelt/reaktorsicherheit/temelin/index.htm ).

Regnitzlosau befindet sich in der 200-Meilen-Zone, die beim Supergau des Atomkraftwerks Tschernobyl geräumt worden ist. Die Reaktoren von Temelin sind eine Weiterentwicklung des Typs, der in Tschernobyl explodierte.

Das heißt: wir sind gefährdet!

Die Befürchtungen werden auch vom angrenzenden Österreich geteilt. Die Landesregierung von Oberösterreich leistet seit Jahren Widerstand gegen diese Anlage, die sie umgangssprachlich als "Risikoreaktor" bezeichnet (http://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk_Temel%C3%ADn ).

Der oberösterreichische Regierungsbeauftragte Radko Pavlovec behauptet, das Umweltverträglichkeitsverfahren für die Temelin-Reaktoren stehe im Widerspruch zum europäischen Recht.

Thomas Hanel schreibt in seinem Kommentar vom 21.08.2010 in der Frankenpost (siehe unten), dass in Temelin bisher bereits 130 Störfälle registriert worden sind, darunter welche, die haarschaft an einer Katastrophe vorbeiführten. Er kommt zu dem überzeugenden Schluss:

 „Eine Atomanlage mit ihren Möglichkeiten der Verheerung ist nie umweltverträglich!“

 Deswegen sollten wir uns als Betroffene gegen den Bau der Atomanlagen wehren und beim Tschechischen Umweltministerium Einspruch einlegen. Die Einwendungsfrist wurde bis zum 30.09.2010 verlängert.

Anschrift des Tschechischen Umweltministeriums

Ministerstvo Životního Prostredí
100 00 Praha 10 - Vršovice
Vršovická 65
Tschechische Republik

Nachstehend ein vorbereitetes Einwendungsschreiben, das Sie als Muster verwenden oder - ausgedruckt mit Absenderangabe und Unterschrift versehen - an das Tschechische Umweltministerium senden können.

Regnitzlosau, 01.09.2010

Werner Schnabel

Vorschlag für ein Einwendungsschreiben

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Absender:

 

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Ministerstvo Životního Prostredí
100 10 Praha 10 - Vršovice
Vršovická 65

- TschechischeRepublik - 

 01.09.2010

 

Einwendungen im Rahmen der grenzüberschreitenden UVP zur Errichtung zweier neuer Atomkraftwerke am Standort Temelin,

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich wohne in der 200-Meilen-Zone des Kraftwerks und sehe im Betrieb der Kernkraftanlage Temelin ein Risiko für das Leben und die Gesundheit von mir und meinen Angehörigen.

Da die Entsorgung der hochradioaktiven Abfälle weder geklärt noch gesichert ist, ist eine Erweiterung des Kraftwerks unverantwortbar.

Nach meinen Informationen entspricht das Kraftwerk nicht dem heutigen Stand der Technik und den europäischen Standards. 

Das Atomkraftwerk ist daher nicht umweltverträglich.

Die geplante Erweiterung darf nicht genehmigt werden. 

Ich bitte Sie, meine Einwendungen bei Ihrer Entscheidung zu berücksichtigen.

 

Mit bestem Dank und freundlichen Grüßen

 

 

 

…………………………………………………

Unterschrift

 

Hier das Schreiben als Download: 

Kommentar von Thomas Hanel

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Antrag an den Gemeinderat Regnitzlosau

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

zurzeit läuft das Verfahren der Öffentlichkeitsbeteiligung für den Neubau der Blöcke 3 und 4 des Atomkraftwerks Temelin/Tschechien, das 60 km von der bayerischen Grenze entfernt liegt. Bürger und Einrichtungen in Bayern haben laut Bekanntgabe des Bayer. Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit die Möglichkeit, Ihre Einwendungen unmittelbar beim tschechischen Umweltministerium einzureichen, das für die Genehmigung der Kraftwerksblöcke zuständig ist

(vgl. http://www.stmug.bayern.de/umwelt/reaktorsicherheit/temelin/index.htm ).

Die Reaktoren von Temelin sind eine Weiterentwicklung des Typs, der in Tschernobyl explodierte. Wir befinden uns in der 200-Meilen-Zone, die beim Supergau des Atomkraftwerks Tschernobyl geräumt worden ist.

Das heißt: wir sind gefährdet!

Die Befürchtungen werden auch vom angrenzenden Österreich geteilt. Die Landesregierung von Oberösterreich leistet seit Jahren Widerstand gegen diese Anlage, die sie umgangssprachlich als "Risikoreaktor" bezeichnet (http://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk_Temel%C3%ADn ).

Der oberösterreichische Regierungsbeauftragte Radko Pavlovec behauptet, das Umweltverträglichkeitsverfahren für die Temelin-Reaktoren stehe im Widerspruch zum europäischen Recht.

Thomas Hanel schreibt in seinem Kommentar vom 21.08.2010 in der Frankenpost, dass in Temelin bisher bereits 130 Störfälle registriert worden sind, darunter welche, die haarschaft an einer Katastrophe vorbeiführten. Er kommt zu dem überzeugenden Schluss:

„Eine Atomanlage mit ihren Möglichkeiten der Verheerung ist nie umweltverträglich!“

Deswegen sollten wir uns als Gemeinde Regnitzlosau gegen den Bau der Atomanlagen wehren und beim Tschechischen Umweltministerium Einspruch einlegen. Ich bitte den Gemeinderat, folgenden Beschluss zu fassen:

Der Bürgermeister wird beauftragt, für die Gemeinde Regnitzlosau beim Tschechischen Umweltministerium Einwendungen gegen den Bau von weiteren zwei Atomkraftwerksblöcken in Temelin zu erheben.

Begründung: Gefährdungsrisiko für die Regnitzlosauer Bevölkerung darf nicht erhöht werden.

Regnitzlosau, 01.09.2010

Werner Schnabel

Hinweis:

Der Vorschlag wurde in der Gemeinderatssitzung vom 07.09.2010 einstimmig beschlossen.

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