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FWR: keine Pauli-Partei!

Offener Brief

 

Herrn Hubert Aiwanger

Landesvorsitzender der FW Bayern

Marktstraße 6
84056 Rottenburg

11.06.2009

 

Offener Brief zum Selbstverständnis der Freien Wähler

Lieber Herr Aiwanger, 

erst mal Gratulation zu dem Wahlerfolg, zu dem Sie nach meiner Einschätzung wegen Ihres sachlichen und geradlinig überzeugenden Auftretens erheblich beigetragen haben. Kompliment!

Erschüttert bin ich allerdings über das Verhalten von Frau Dr. Pauli.

Da plakatieren wir und werben für sie als Europakandidatin und nach Schließung der Wahllokale erklärt sie in selbstherrlicher Weise, dass sie eine eigene Partei gründen will.

Das finde ich skandalös!

Wir Freien Wähler haben dazu beigetragen, ihren Bekanntheitsgrad zu erhöhen, den sie nun für ihre eigenen Zwecke nutzen will. Ich fühle mich missbraucht! Und ich wende mich im Namen aller Mitglieder und Freunde unseres Ortsvereins entschieden gegen diese egozentrische, den Ruf der Basis schädigende undemokratische Aktion von Frau Dr. Pauli.

 Ich habe 1972 einen FW-Ortsverband gegründet, um auf kommunaler Ebene mit Sachlichkeit und Sachverstand unabhängig Einfluss nehmen zu können. Dieses Engagement war jahrzehntelang geprägt von Auseinandersetzungen mit engstirnigen „Parteipolitikern“. Meine Argumentation war immer: Wir sind keine Partei, wir entscheiden unabhängig auf der Grundlage unseres eigenen Verstandes. Ich möchte, dass das so bleibt!

Das Label „Freie Wähler“ darf nicht für eine Partei verwendet werden!

Dadurch würden wir unsere Glaubwürdigkeit und Stärke als kommunalpolitisch erfolgreiche Kraft verlieren.

 Lieber Herr Aiwanger, bitte bleiben Sie bei Ihrer Haltung und bewahren und stärken Sie unser Image: die Überzeugungskraft von Persönlichkeiten mit eigener Meinung.

 Von Frau Dr. Pauli erwarte ich, dass sie ihr Landtagsmandat zurückgibt, das sie mit unseren Freie-Wähler-Stimmen erhalten hat.

 Mit besten Grüßen

Werner Schnabel
Vorstandsvorsitzender der FWR